Essgeschwindigkeit

Wenn ums Essen geht, machen wir uns unglaublich viele Gedanken. Welche Lebensmittel sollten wir essen? Wie viele Mahlzeiten darf man am Tag zu sich nehmen? Welches Essen ist wirklich gesund? All diese Fragen beschäftigen uns. Aber hast Du auch schon mal darüber nachgedacht, in welchem Tempo Du Dein Essen zu Dir nimmst? Tatsächlich spielt die Essgeschwindigkeit nämlich eine große Rolle, wenn es um unser persönliches Wohlbefinden geht. Warum das so ist und wie wir künftig noch einfacher auf genau diese Geschwindigkeit achten können, möchte ich Dir gern verraten.

Merkst Du noch, wann und was Du isst?

Der Druck auf uns wird immer größer, sei es im Privaten oder im Beruf. Unser Alltag ist hektischer geworden und in diesem ganzen Stress muss es oft schnell gehen. Das gilt auch fürs Essen. Wir essen, was gerade da ist oder was wir gut nebenbei verspeisen können. Wie eine Mahlzeit dabei aussieht, wie sie sich im Mund anfühlt und welch einzelne Komponenten für diesen Genuss überhaupt zusammenspielen, ist uns meist egal.

Dabei ist dieses Essen mit allen Sinnen genau das, was es uns mit ermöglicht, uns intuitiv zu ernähren. In diesem Aspekt geht es vor allem darum, dass wir uns vergegenwärtigen, welche Arbeit und welche Kosten hinter unserer Mahlzeit stehen. Ob Gemüsepfanne, Nudeln oder ein Stück Fleisch: All diese Dinge haben einen Ursprung. Der Weg beispielsweise von einem Samenkorn bis hin zur fertigen Mahlzeit auf unserem Teller ist ein langer arbeitsintensiver Prozess, der unsere Wertschätzung verdient. Diese zeigt sich wiederum darin, dass wir auf hochwertige, natürliche Lebensmittel achten und am Ende des Wegs auf den Genuss eben dieser.

Warum unsere Essgeschwindigkeit eine so große Rolle spielt

Ich verwende das Wort Genuss in diesem Zusammenhang deshalb so häufig, weil es genau das ist, was uns in unserem hektischen Alltag verloren geht: Der Moment des Genießens. Wir sollten uns Zeit lassen beim Essen, denn so können wir nicht nur die vielen schmackhaften Facetten unserer Mahlzeit wahrnehmen, sondern essen auch automatisch langsamer. Diese Essgeschwindigkeit wirkt sich wiederum auf unseren Hunger, unsere Selbstwahrnehmung und somit auf unser Wohlbefinden aus.

Wir spüren, welche Lebensmittel uns gut tun und welche nicht. Wir merken, wie unser Körper auf welche Art von Essen reagiert. Und das Beste: Wir erfahren endlich wieder, was es heißt, Sättigung zu spüren. Sensibilisieren wir uns selbst wieder für die Signale unseres Körpers, tut das nicht nur unserem Geist gut, sondern auch unserem Körper. Wir können wieder intuitiv essen und damit ganz automatisch unser Wohlfühlgewicht erreichen.

Diese 3 Fragen verändern Deine Essgeschwindigkeit

Deshalb möchte ich Dir drei Fragen verraten, die Du Dir bei jeder Mahlzeit stellen solltest:

  1. ISST DU DEIN ESSEN GERN?

  2. BRINGST DU DEINEM ESSEN GEGENÜBER WERTSCHÄTZUNG MIT?

  3. HAT DEIN ESSEN DIE ZEIT ÜBERHAUPT VERDIENT, DIE DU DIR DAFÜR NIMMST?

Achte beim nächsten Essen darauf, was mit Dir passiert, wenn Du diese Fragen für Dich beantwortest. Gerade die dritte Frage birgt spannende Erfahrungswerte: Was passiert nämlich, wenn es Dir ein Essen gar nicht wert ist, dass Du Dir mehr Zeit dafür nimmst? Was sagt es aus, wenn Du Dein Essen gar nicht genießen, sondern schlichtweg runterschlingen möchtest? Wie willst Du künftig essen?

Auf alle diese Fragen findest Du in Dir selbst, aber auch bei mir spannende Antworten. Mein Onlinekurs TRULY HAPPY begleitet Dich 21 Tage lang zu einem neuen, bewussten Essverhalten. Möchtest Du intensiver begleitet werden? Dann ist mein individueller Coaching-Tag genau das Richtige für Dich!

Glyphosat

Mit Corona hat sich so vieles verändert. Was mir jetzt besonders wichtig war: Lebensmittel in guter Qualität zu kaufen, um mich und meine Familie gut zu versorgen.

Plötzlich waren wir zu Hause, konnten nicht mehr essen gehen, kein Kindergartenessen mehr für die Kids und kein Restaurantbesuch in der Mittagspause mehr für meinen Mann.

Abstand halten und daheim bleiben war das eine, um bestens vorzusorgen. Die Versorgung von innen das andere. Mir ist schon immer wichtig, gute Qualität zu Hause zu haben. Aber manchmal muss es eben schnell gehen, da passiert schon der ein oder andere “Ausrutscher”, den ich dann nicht mehr so eng sehe.

Während der Corona-Zeit ist mir klar geworden, wie wichtig es ist, gerade jetzt auf absolut hochwertige Qualität zu setzen.

Und so habe ich eine Entscheidung getroffen. Ich habe mit dem Start der Krise ausschließlich im Biomarkt eingekauft. Und zwar in der “Apotheke” der Bio-Märkte, wie mein Mann es nennt 😉

Qualität ist King

Vorrangig ging es mir natürlich um die Qualität der Produkte. Aber auch das Einkaufserlebnis (wenn man das noch so nennen konnte) war ein ganz anderes als im Discounter. Im Biomarkt bei uns um die Ecke waren die Regale niemals leer, es herrschte angenehme Ruhe, die Einkaufswägen wurden vom Personal desinfiziert und ich wurde jedes Mal mit einem freundlichen Lächeln begrüsst.

Hier wusste ich von Anfang an, dass ich mich auf die Qualität der Lebensmittel verlassen kann. Auch wenn selbst ich das ein oder andere Mal über die Rechnung erschrocken bin, war mir klar: es ist genau die richtige Entscheidung.

In dieser Zeit habe ich mich noch mehr als sonst mit der Herkunft von Lebensmitteln beschäftigt, aber auch mit den Umständen im Bio-Segment. Welche Auflagen gibt es, was macht die Politik, welche Vorgaben gibt es etc. Ich bin tief eingestiegen in eine Materie, die mir vorher gar nicht so klar war. Und so war ich noch dankbarer über meine Entscheidung, die ich von Anfang an der Corona-Zeit getroffen hatte.

Als ich dann auf einen Beitrag zum Thema gestossen bin, war mir klar: ich teste meinen Glyphosatwert.

Welche Auswirkungen hat Glyphosat auf unseren Körper?

Food Blogger Nico DaVinci hat ein sehr interessantes – wenn auch sehr langes – Interview zum das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat und dessen Auswirkungen auf unseren Körper gegeben. In der FLOWGRADE Show erfährst Du so einiges über die Zusammenhänge zwischen Glyphosat und unserer Gesundheit, über den Einsatz in Deutschland und anderen Ländern, über die Herkunft verschiedener Produkte von denen wir glauben, sie seien besonders gut für uns.

Ein paar Fakten:

  • Früher wurde Glyphosat verwendet, um Rohre zu reinigen. Heute wird es über Getreidefelder gespritzt

  • Ein Bio-Lebensmittel ist nicht gleich ein Bio-Lebensmittel. Es gibt Unterschiede je nach Label und Herkunft des Bio-Siegels. In Deutschland gibt es drei echte Bio-Siegel, bei denen Du mit Sicherheit nicht mit Glyphosat in Kontakt kommst.

  • Durch eine Belastung durch Glyphosat im Körper kommen die Darmbakterien aus dem Gleichgewicht

  • Durch eine hohe Konzentration von Glyphosat im Körper konnten Zusammenhänge mit Autoimmunerkrankungen hergestellt werden

  • Getreide, aber auch Milch sind am stärksten betroffen

  • Es konnte ein Zusammenhang zwischen Glyphosat und Autismus beobachtet werden. In den USA wird dies in den kommenden Jahren noch zu erheblichen Problemen kommen

Ausserdem erfährst Du, wo Du den Glyphosat-Test durchführen kannst, um herauszufinden, ob Du den Grenzwert überschritten hast. Wie übrigens 77% aller bisher getesteten Personen. .

Gesagt – getan.

Mein Glyphosat Testergebnis

Wir haben uns testen lassen, was ganz einfach geht. Test-Kit anfordern, Urinprobe einschicken und wenige Zeit später lag schon das Ergebnis vor. Mein Testergebnis: <0,50 ng/mg – die Nachweisgrenze liegt bei 0,5 ng/ml. Mein Wert liegt darunter. Puh, war ich erleichtert. Mein Mann, der über einen langen Zeitraum exakt das Gleiche gegessen hat, hat einen höheren Wert, der leicht über der Grenze liegt. Der einzige Unterschied in unserer Ernährung: er hat jeden Abend ein Bier getrunken. Anders kann ich mir diesen Unterschied nicht erklären. Aber klar – im Bier ist Getreide, das vermutlich mit Glyphosat bearbeitet wurde.

Glyphosat

Glyphosat

Heute, ein paar Wochen nach den Lockerungen durch Corona, achte ich immer noch sehr auf die Qualität unserer Lebensmittel, vor allem bei Getreide und Milch. Allerdings esse ich auch wieder Pizza in der Pizzeria, kaufe mir ab und zu eine Brezn in der “normalen” Bäckerei und habe meine “Auflagen” mir selbst und meiner Familie gegenüber etwas gelockert. In ein paar Wochen oder Monaten werde ich den Test definitiv wiederholen und dann sehen, inwieweit sich mein Glyphosat-Gehalt im Blut verändert hat.

Ich werde auf jeden Fall berichten. Willst Du auch wissen, wie viel Glyphosat Du im Körper hast? Dann mache hier den Test: GLYPHOSAT-TEST

Kannst Du Dir vorstellen, dass es einen unglaublich guten Kuchen gibt, der völlig ohne Zucker auskommt und trotzdem süß schmeckt? Ich konnte es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, bevor ich dieses tolle Rezept entdeckt habe. Ich habe schon immer gern gebacken und in Omas Rezepten von früher wurde an Zucker bestimmt nicht gespart. Lecker, mir aber meistens viel zu süß.

Heute gibt es viele Alternativen, die nicht nur ohne Zucker, sondern sogar noch ohne Gluten auskommen. Mein absolutes Lieblingsrezept ist das Rezept für Bananenbrot.

Bananenbrot ist für mich eigentlich kein Brot sondern viel mehr Kuchen. Die Hauptzutat: Bananen, was sonst. Je reifer die Bananen sind, umso mehr Süße geben sie an den Kuchen ab und umso besser schmeckt er.

Hier das Rezept für dich:

  • 2-3 reife Bananen

  • 1 Apfel (möglichst säuerlich, z.B. Braeburn)

  • 2 Eier (am besten Bio)

  • 200g Mehl (hier funktioniert alles von klassischem Weizenmehl über Dinkelvollkorn, Reismehl, Teff-, Kastanien- oder Buchweizenmehl oder eine bunte Mischung aus verschiedenen Sorten)

  • 1 Packung Backpulver (ich verwende immer Alnatura Weinsteinbackpulver, hier reicht eine halbe Packung)

  • 1 TL Zimt

  • ca. 50g gehackte Nüsse (ich nehme meistens Mandeln)
    wer mag: Kakaonibs oder Zartbitterschokolade, klein gehackt

Zerdrücke die Bananen in einer großen Schüssel. Raspel den Apfel dazu und rühre die Masse, gemeinsam mit 2 Eiern, mit einer Gabel schaumig. Ergänze das Mehl, Backpulver, Nüsse, Zimt und bei Bedarf Kakaonibs oder Schokolade. Verrühre alles nochmal gut und gibt die Masse in eine kleine Kastenform. Backe das Ganze ca. 45 Minuten bei 180 Grad. Wenn Du Muffinförmchen verwendest, verkürzt sich die Backzeit etwas.

Das Bananenbrot schmeckt Groß und Klein und ist ein gern gesehenes Mitbringsel auf jedem Geburtstag oder beim Kaffeeklatsch. Probier es aus – Du wirst es lieben!

ENJOY

Wir müssen gesund leben. Wir müssen uns gesund ernähren, viel Sport treiben und uns an die Empfehlungen von vermeintlichen Experten halten. Dann werden wir alt, bleiben schön und vital und schließlich glücklich. Dieses Credo legen wir uns in einer Zeit auf, in der Diäten und Schönheits-OPs, Dauerstress und Burn-Out beinahe zum Alltag gehören. Zurecht stellt sich da die Frage: Was ist Gesundheit eigentlich?

Was uns in der Werbung und in Social Media, von Ärzten und selbsternannten Experten suggeriert wird, scheint ein Phänomen unserer Zeit zu sein. Wir sollen uns viel bewegen, Sport treiben und auf gesunde Ernährung achten. Eigentlich eine gute Sache, denn: Wir leben in einer leistungsorientierten Gesellschaft, in der Vereinbarkeit von Dingen hauptsächlich daraus besteht, dass man in mehr als nur einer Sache 100 Prozent gibt. Das geht zu Lasten des Körpers und der Psyche. Umso wichtiger ist in diesen Zeiten das Thema Gesundheit. Früher wurden damit Fitness, Bewegung und gesunde Ernährung assoziiert.

Doch was ist Gesundheit überhaupt?

Heute liegt der Fall etwas anders, andere Begriffe gewinnen deutlich an Wichtigkeit. Frédéric Letzner, Speaker und Autor für Gesundheit und Ernährungspsychologie sagt mir im Interview: “Heutzutage sind es vier andere Begriffe, und zwar Geduld, Genuss, Gelassenheit und Genügsamkeit.” Doch wie soll man mit Genuss und Gelassenheit beispielsweise abnehmen?

Das komplette Interview kannst Du hier anhören:

Vor allem, wenn uns an so vielen Stellen Werbeanzeigen versprechen, dass wir in nur 21 Tagen 20 Kilo abnehmen können? Letzner glaubt, dass der Wunsch danach, schlank zu sein, eigentlich gar nichts mit Gesundheit zu tun hat: “Wenn es eine Wunderpille gäbe, dann wäre es den meisten wahrscheinlich egal, ob diese nun gesund ist oder nicht.”

Ein lebenslanger Prozess

Bei unserer Gesundheit geht es ebenso wie bei unserem Ernährungsverhalten um Gewohnheiten. Es geht um Emotionen und viele weitere Dinge, die sich auf der psychologischen Ebene abspielen. Gerade deshalb seien Geduld, Genuss, Gelassenheit und Genügsamkeit so große und wichtige Faktoren: Weil es auch um den Umgang mit sich selbst gehe, so Letzner: “Dieses Gefühl, genug zu sein, das Selbstwertgefühl, spielt da mit rein.” Denn habe ich eine gesunde Haltung zu mir selbst, verhalte ich mich auch automatisch gesünder.

Unsere Haltung zu uns selbst stellt also einen grundlegenden Pfeiler unserer Gesundheit dar. Das alleinige Wissen um Gesundheitsthemen und Ernährung macht noch keinen gesunden Menschen aus. Wie lässt es sich sonst erklären, dass wir mehr über das Thema Ernährung wissen als jemals zuvor und trotzdem immer mehr zunehmen? Wie kommt es, dass wir uns so intensiv wie nie mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen und dennoch so sehr an uns selbst und unserem Körper zweifeln? Auf diese und viele andere unglaublich spannende Fragen hat Frédéric Letzner im Gespräch mit mir faszinierende wie einleuchtende Antworten parat.

Es gibt Momente, in denen drehen sich unsere Gedanken im Kreis. Unsere innere Stimme macht uns Vorwürfe und spricht mit uns in einem Tonfall, den wir nicht mal gegenüber unseren Feinden anschlagen würden. Doch das Führen solcher Selbstgespräche ist gesund und sogar wichtig. Warum? Das kannst Du hier lesen:

60.000 Gedanken am Tag, doch kaum welche sind von uns selbst

Unser Gehirn läuft durchgehend auf Hochtouren. Studien zufolge denkt jeder Mensch mehr als 60.000 Gedanken pro Tag, doch nur zwei Prozent davon sind wirklich neue Gedanken. Der Großteil dessen, was uns den ganzen Tag im Kopf herumschwirrt, sind Wiederholungen von Dingen, die wir bereits kennen. Dinge, die unsere Eltern oder Großeltern zu uns gesagt haben, Lehrer, Freunde, Nachrichtensprecher, Nachbarn. Ganz gleich, woher die Informationen stammen: Sind sie erst mal in unserem Kopf, begegnen sie uns in veränderter Form immer und immer wieder.

Gerade in Zeiten, in denen wir von Zweifeln und Ängsten heimgesucht werden, schleichen sich diese Gedanken in unser Denken mit ein. Das kann der Moment sein, in dem Du dich schlecht fühlst, weil Du wieder ein Stück Schokolade gegessen hast, obwohl Du es Dir verboten hattest. Oder die Tatsache, dass Du es beim Essen wieder einmal komplett übertrieben hast und viel zu viele Kalorien zu Dir genommen hast.

Selbstgespräche sind nicht immer angenehm, aber gesund

In solchen Momenten gehen wir meist streng mit uns ins Gericht. Wir hören unsere innere Stimme vorwurfsvoll jammern: „Oh Gott, bin ich blöd. Ich habe es schon wieder nicht geschafft. Ich habe schon wieder versagt! Ich bin so undiszipliniert!“ Solche Situationen kennt wirklich jeder von uns und soll ich Dir was sagen? Es ist total gut, dass wir solche Selbstgespräche führen! Es ist gut, dass Du Deine innere Stimme und Deine Gedanken hören kannst. Selbstgespräche sind gesund. Denn sie sind essenziell für Deinen Erfolg.

Nur, wenn Du Deine Gedanken selbst hörst, kannst Du aus ihnen lernen und das Gelernte anwenden. „Wie soll das denn gehen? Was bringt es mir, wenn ich mir selbst solch gemeine Sachen sage“, fragst du dich vielleicht. Ich verrate es Dir. Du lernst, schlechte Gedanken zu Deinem Vorteil umzuwandeln und ihre Macht zu Deinen Gunsten zu nutzen.

Doch wie ernährt man sich denn nun richtig gesund? Was sollte man essen, um wirklich abzunehmen? Das sind Fragen, die uns alle immer wieder aufs Neue beschäftigen. Die Somatische Intelligenz hat auf diese Gedanken ganz wunderbare wie einfache Antworten. Eine der wichtigsten Erkenntnisse: Gemüse ist ungesund! Wann das der Fall ist und warum, möchte ich dir an dieser Stelle etwas genauer erklären.

Was schmeckt mir? Was bekommt mir? Was tut mir gut? Prinzipiell wissen wir das, oder besser gesagt: Unser Körper weiß es. Während wir Bücher und Zeitschriften rund um das Thema Ernährung wälzen, um herauszufinden, was wirklich gut ist für unseren Körper, liegt genau in diesem bereits die Antwort parat. Unser Körper weiß nämlich ganz genau, welche Lebensmittel gut für uns sind und wie wir sogar ohne Verzicht abnehmen können. Das nennt man Somatische Intelligenz und wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, komm gern auf einen Termin bei mir vorbei oder schau mal in das Buch „Somatische Intelligenz“ von Thomas Frankenbach!

Dein Körper weiß besser als alle anderen, was Dir gut tut

Kurz gefasst: Wir haben verlernt, unseren Körper zu verstehen. Deshalb halten wir uns in Sachen Ernährung an vielen Informationen fest, die mit uns selbst oftmals nur wenig zu tun haben. Was als gesund gilt oder nicht, weiß unser Körper oft besser als ein Lehrbuch. Würden wir die Signale unseres Körper wahrnehmen und wieder richtig interpretieren, würden wir feststellen, dass manches Gemüse ungesund ist. Zumindest für uns oder durch die Art und Weise, wie wir es konsumieren.

Nur weil etwas als gesund gilt, heißt es nämlich nicht, dass alle Menschen es gleichermaßen gut vertragen. Ob Obst oder Getreide: Für manche hat Obst zu viel Säure, andere reagieren mit Verdauungsproblemen auf Vollkorn. Als „gesund“ angepriesene Lebensmittel sind also nicht per se gesünder als alles andere, sondern aufgrund der darin enthaltenen Lektine und Pektine manchmal schlichtweg eine Überforderung für den Darm dar.

Gemüse ist ungesund! Zumindest in manchen Fällen

Auch andere Lebensmittel, die gemeinhin als gesund gelten, können Risiken bergen: Kartoffeln, Zucchini, Auberginen, Sternfrucht, Ananas, Feige, Banane oder Grapefruit können sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken.

Nehmen wir mal als Beispiel Kartoffeln. In ihnen findet sich Solanin, das vor allem in Nachtschattengewächsen enthalten ist. Solanin geht beim Kochen ins Kochwasser über, wird aber durch die Hitze nicht gänzlich zerstört (das passiert nur beim Braten oder Frittieren). Solanin wird von manchen Menschen gut vertragen, von anderen weniger. Deshalb mögen einige die Schale der Pellkartoffel, andere eben nicht.

Nicht jeder verträgt alle Lebensmittel gleich

Auch bei den genannten Früchten kann es zu Unbekömmlichkeiten kommen: Die Sternfrucht, auch Karambole genannt, kann bei Menschen mit Niereninsuffizienz Vergiftungserscheinungen auslösen, die sich etwa durch Erbrechen, Muskelschwäche oder auch Taubheit der Extremitäten zeigt. Die allseits beliebte Grapefruit mag für viele ein unverzichtbarer Bestandteil des täglichen Frühstücks sein, kann aber zu Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten führen. Blutdruckmittel, Cholesterinsenker oder auch Antidepressiva können in Kombination mit Grapefruits an Wirkung einbüßen.

Möchtest Du wieder eine Verbindung zu Deiner Körperintelligenz herstellen? Dann kontaktiere uns für ein erstes Gespräch und sichere Dir Deinen Termin für ein individuelles Coaching.

Für meinen Podcast „Wonder of Weight Loss“ unterhalte ich mich immer wieder mit spannenden Menschen und ihren bewegenden Hintergründen. Einer dieser Menschen wurde auf einem absolut vorbestimmten Weg in mein Leben geführt und begeistert mich: Franziska Trebuth, Expertin für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM). Im Interview mit ihr wurde mir recht schnell klar, dass nicht nur sie als Frau etwas ganz Besonderes ist, sondern auch ihre TCM-Ernährung.

Bei TCM geht es um die Anschauungsweise, wie Körper, Psyche und Natur zusammenhängen. Wer wissen möchte, wie Körper und Geist funktionieren, blickt auf die Gesetzmäßigkeiten der Natur und untersucht, welche davon immer stimmen können. Diese Erkenntnisse lassen sich dann auf uns Menschen anwenden. Körper, Psyche und Geist sind eins. Essen, Trinken, Atmung – alles gehört zusammen. Und das Beste ist: Diäten spielen in der Traditionellen Chinesischen Medizin keine Rolle.

Das wusste ich noch gar nicht! Du auch nicht? Dann habe ich noch 4 wirklich interessante Dinge für dich, die Du vielleicht ebenfalls noch nicht über TCM wusstest.

1. Die Traditionelle Chinesische Ernährung dreht sich um die Mitte

Die Mitte ist Zentrum, das wir mit der Ernährung sehr gut beeinflussen können: Nämlich die Verdauung. Hier wird Klares und Trübes voneinander getrennt. Aus der Verdauung wird jede Zelle unseres Körpers genährt, aber auch unser Geist und unser Gehirn. Verdauung und Psyche sorgen dafür, dass wir gut in unserer Mitte ruhen.

2. Die TCM-Ernährung setzt auf Fleisch! Aber in Maßen

Fleisch gibt uns Power und ist gut, um Blut und Qi aufzubauen. Wer bislang aber kein Fleisch isst, muss nicht wegen TCM damit anfangen: Es gibt Menschen, die aus Sicht der chinesischen Medizin gar kein Fleisch brauchen. Wer allerdings körperlich hart arbeitet, sollte nach TCM ruhig Fleisch essen. Doch auch hier kommt es auf die Menge an: Kleine Mengen sind für den Körper besser zu verarbeiten als große. Die Mitte muss das, was Fleisch für unsere Verdauung bedeutet, nämlich erstmal verarbeiten. Wichtig ist übrigens: Fleisch ist nicht Wurst!

3. Nie wieder kalte Hände und Füße Dank des richtigen Essens

Wer immer kalte Hände und kalte Füße hat, sollte mal mit einem warmen Essen in den Tag starten. Kleine Frostbeulen ziehen viel aus der Wärme im Essen! Warme Nahrung wärmt den ganzen Körper. So einfach kann es sein.

4. Iss Süßes, aber das richtige Süße

Wenn Du Gelüste auf Süßes hast, höre in Deinen Körper hinein: Was braucht er wirklich? Will der Körper Süßes, braucht er Energie. Dieses Bedürfnis äußert er mit einer Art Heißhunger auf Süßigkeiten. Bedeutet aber nicht, dass wir Schokolade oder Kekse essen müssen! Dieser Zucker, den unser Körper braucht, findet sich in „süßen“ gesunden Lebensmitteln: Karotten, Süßkartoffeln, Pastinaken, Reis, Getreide oder auch Hirse.

Als Anhaltspunkt kann man sagen: Alles, was gelb und rund ist, birgt meist auch Süße. So kommt der Körper auf seine Kosten und dadurch, dass man gesunde Süße in seine Ernährung einbaut, gibt der Körper Ruhe. Heißhungerattacken auf Süßkram gehören so sehr schnell der Vergangenheit an. Das Süße steht in der TCM für die Mitte und das Element der Ruhe. Wer auf Süßes oder Kohlenhydrate verzichtet, fällt aus seiner inneren Mitte und sorgt dafür, dass der Körper immer weiter nach Süßem schreit.

Über die TCM-Expertin Franziska Trebuth

Franziska Trebuth hat Komplementärmedizin studiert und eine Ausbildung zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gemacht. Diese Thematik wurde Franziska ein Stück weit mit in die Wiege gelegt: Bereits ihre Mutter Beatrice Trebuth praktiziert TCM, ist Autorin mehrerer Bücher zum Thema und Expertin für die Fünf Elemente Ernährung. So wurde Franziska schon von Kind auf mit gesundem Essen und fernöstlicher Ernährung konfrontiert.

Neben ihrer Tätigkeit als Ernährungsberaterin und ihrem Schaffen als Heilpraktikerin für Akupunktur hat sie gemeinsam mit ihrer Mutter ein fantastisches Buch veröffentlicht: „Das TCM-Kochbuch – Einfach Gesund Essen to go“. Außerdem bieten die beiden tolle Retreats an, über die ihr auf Franziskas Website mehr erfahren könnt.

Franziska hat in ihrem Leben übrigens noch nie eine Diät gemacht. Wie sie das geschafft hat und was hinter ihrer Geschichte steckt, erfahrt ihr in einer neuen Folge meines Podcasts „Wonder of Weight Loss“.

Hirse ist ein unglaublich vielseitiges und gesundes Getreide, das etwas in Vergessenheit geraten ist. Mir gefällt neben den vielen Nährstoffen vor allem die schnelle Zubereitung. Am besten ist es, wenn Du die Hirse vor dem Kochen kurz einweichst um das enthaltene Phytin zu lösen. Dann im Topf in doppelter Menge Wasser kurz aufkochen, Hitze reduzieren und auf niedriger Stufe ca. 7 Minuten garen lassen. Vom Herd nehmen und weiter ziehen und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit kannst Du die weiteren Zutaten vorbereiten.

Ich koche immer 1 Tasse Hirse in 2 Tassen Wasser, dies ergibt ungefähr 4 Portionen Salat. Die Hirse kannst Du aber auch gut aufbewahren und am nächsten Tag für ein weiteres Gericht aufheben.

Das Rezept: Hirsesalat – das brauchst Du:

1 Tasse Hirse
1 kleine Gurke, klein geschnitten
Mangold, frischer Spinat oder Babyspinat, Feldsalat oder ähnliches Grünzeug
1 großes Stück Wassermelone, in Würfel geschnitten
etwas weißen Balsamico
4 EL Olivenöl
etwas Salz und Pfeffer

Für den Dip brauchst Du:
150g Joghurt (3,5% Fett)
1 Bund frische Minze
eine Prise Salz

Wasche und trockne die Minze und schneide sie klein. Rühre sie in den Joghurt ein und salze diesen etwas.

Sobald die Hirse abgekühlt ist kannst Du die Gurke und den gewaschenen und getrockneten Salat unterheben. Wenn Du Dich für Mangold entscheidest, dünste diesen kurz an, bevor Du ihn in den Salat gibst. Gib ca. 4-6 EL Balsamico über den Salat und vermenge alles gut. Schmecke den Salat mit Salz und Pfeffer ab. Gib dann die Wassermelonenstücke und den Minzdip darüber.

Das Rezept ist super schnell gemacht, Du kannst die Hirse bereits am Vorabend vorkochen und die anderen Zutaten dann frisch ergänzen. So lässt sich der Hirsesalat auch prima auf jede Party mitnehmen.

ENJOY!

Weißt Du noch, was Du heute alles gegessen hast? Vermutlich kannst Du mir noch sehr genau aufzählen, welche Lebensmittel Du zu Dir genommen hast. Aber weißt Du auch, welche Zusatzstoffe, Farbstoffe und Konservierungsstoffe Du Deinem Körper zugemutet hast? Die Liste dieser Stoffe auf Produkten ist meist lang. Doch was noch viel schlimmer ist: Viele dieser Produkte enthalten Zusatzstoffe, die wir dringend meiden sollten, weil sie offiziell als bedenklich gelten. Das hindert Hersteller solcher Produkte leider nicht daran, diese Stoffe trotzdem zu verwenden. Ich möchte Dir gern einen Überblick darüber geben, was für tagtäglich unbewusst zu uns nehmen.

Den Begriff Konservierungsstoffe kennen wir alle. Diese haben nur eine einzige Aufgabe: Sie sollen Lebensmittel länger frisch halten. Soweit, so nachvollziehbar. Wozu gibt es aber all die anderen Zusatzstoffe, die sich in der Zutatenliste von Lebensmitteln finden? Und wie kann es sein, dass einige dieser Stoffe in unserem Essen enthalten sind, obwohl sie sogar eine Gefahr für unsere Gesundheit darstellen?

Holz, Läuse und Co.: Ist es natürlich, müssen wir es essen

Einige Stoffe werden aus Holz hergestellt. Ja, richtig gelesen: In unserem Essen sind oftmals schlichtweg Sägespähne, beispielsweise in vielen Erdbeerjoghurts. Warum diese Stoffe nicht ausdrücklich beim Namen als Inhaltsstoff genannt werden müssen? Weil es sich hierbei um natürliche Stoffe handelt.

Das gilt etwa auch für den Zusatzstoff E120, Karmin. Karmin ist eine natürliche Lebensmittelfarbe, wird allerdings aus Läusen hergestellt. Auch wenn diese Cochenille-Läuse extra hierfür gezüchtet werden: Läuse sind nun mal trotzdem Läuse. Weil Holz, Läuse und viele andere Dinge nicht chemisch hergestellt werden, gelten sie als natürliche Roh- und Zusatzstoffe.

Viele Zusatzstoffe dürfen gar nicht genannt werden

Während diese Stoffe nicht explizit beim Namen genannt werden müssen, sondern sich hinter einer E-Nummer verstecken, DÜRFEN andere Stoffe sogar gar nicht auf einer Verpackung genannt werden. Bei solchen Stoffen handelt es sich oftmals um Aromen. Trinken wir beispielsweise ein Wasser, das nach Johannisbeere schmeckt, muss deshalb noch lange keine Johannisbeere darin enthalten sein. Hier wird dann mit Buccoblättern gearbeitet.

Man darf aber nicht auf die Verpackung schreiben, dass es sich bei dem Geschmack um Bucco-Aroma handelt, weil das Wasser ja eben nicht nach Bucco schmeckt, sondern nach Johannisbeere. Würde man hier Bucco-Aroma vermerken, würde dies unter Täuschung des Verbrauchers laufen. Deshalb steht auf der Verpackung einfach nur „natürliches Aroma“.

Das ist auch der Grund, weshalb auf Erdbeerjoghurt nicht steht „natürliche Aromen, hergestellt aus Sägespänen“, weil der Joghurt ja eben gar nicht nach Sägespänen schmeckt. Das Wort „Aroma“ in Zutatenlisten ist ohnehin ein Kapitel für sich. Wusstest Du, dass sich hinter der Angabe „Aroma“ auf einer Verpackung bis zu 120 verschiedene Zusatzstoffe verstecken, die nicht einzeln deklariert werden müssen? Was jeder einzelne dieser Stoffe in unserem Körper bewirken kann, ist noch lange nicht wissenschaftlich und medizinisch geklärt.

Nicht Zucker ist der Teufel, sondern bedenkliche Zusatzstoffe

Während wir bei Ketchup verteufeln, dass so viel Zucker darin enthalten ist, vergessen wir oftmals, wie viele teilweise sogar bedenkliche Zusatzstoffe in diesem beliebten Produkt enthalten ist. Eine kleine Liste dieser Zusatzstoffe möchte ich Dir unten anfügen, damit Du einen kleinen Überblick darüber bekommst, welche Zusatzstoffe unsere Gesundheit gefährden und dennoch in unseren Lebensmitteln enthalten sind.

Viele Inhaltsstoffe führen nachweislich dazu, dass etwa Kinder Schaden nehmen. Ein Beispiel dafür ist Benzoesäure, enthalten in Pommes, Burgern, Ketchup oder auch Limonade. Dieser Stoff begünstigt Hyperaktivität, kann Chromosomen und Teile der DNA beschädigen, verändertes Benzol kann sogar krebserregend sein.

Tiere kriegen Tumore davon, doch für uns Menschen gilt es als bedenkenlos

Kekse enthalten Propionsäure, was eine zeitlang verboten war. Damals hatte man entdeckt, dass sich aufgrund dieses Stoffes Tumore am Vormagen von Ratten bilden. Weil wir aber nun mal keine Ratten sind und gar keinen Vormagen haben, darf Propionsäure mittlerweile wieder Bestandteil unserer Lebensmittel sein.

Ähnliches gilt für Pflanzenschutzmittel. Diese Mittel stoppen Bakterien und Schimmelpilze, finden sich aber auch als Inhaltsstoff in Lebensmitteln. Diese Mittel sollen unser Essen länger haltbar machen. Jedoch stehen sie auch im Verdacht, Allergien auszulösen. Das ist angesichts der steigenden Zahl an Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, mit denen wir Menschen heutzutage kämpfen, beinahe fahrlässig.

Doch warum gibt es oftmals keine eindeutige Kennzeichnung dieser Zusatzstoffe, die Verbraucher vor der eigentlichen Täuschung des Handels schützt? Wir brauchen keine Zusatzstoffe, um zu überleben oder dafür, dass wir gesund bleiben und es uns gut geht. Wenn Du wissen möchtest, wie Du ganz einfach auf eine natürliche Auswahl an Lebensmittel ohne unnötige Zusatzstoffe achten kannst, höre mal in meinen Podcast „Wonder of Weight Loss“ rein!

Lebensmittel mit diesen Zusatzstoffen solltest Du meiden

  • E102: Hinter dieser Nummer versteckt sich Tartrazin. Es findet sich in Senf, Getränken, Schmelzkäse und auch Puddingpulver. Dieser künstliche gelbe Farbstoff birgt Allergiepotenzial und wirkt sich bedenklich auf Personen aus, die unter Neurodermitis oder Asthma leiden.

  • E104: Chinolingelb steht unter dem Verdacht, krebserregend und für ADHS bei Kindern verantwortlich zu sein und darf deshalb nur noch in sehr geringen in unseren Lebensmitteln enthalten sein. Darunter Brause, Kaugummis, Götterspeise oder auch Räucherfisch. Warum man diesen Stoff überhaupt noch verwenden darf, ist fraglich.

Weil wirklich viele E-Nummern bedenklich sind, möchte ich im Folgenden gar nicht mehr darauf eingehen, warum diese Stoffe bedenklich sind, sondern Dir eine Übersicht über die Nummern geben. Auf der Website von Utopia kannst Du nachlesen, was genau diese Stoffe in unserem Körper anrichten und auslösen können.

Mit am wichtigsten finde ich folgenden Aspekt: zu viele Zusatzstoffe in deiner Ernährung haben Einfluss auf deine Körperintelligenz. Das heisst, dass Du nicht mehr spürst, wann Du Hunger hast oder wann Du satt bist. Und das ist ja das, was den meisten im Weg steht. Oder?

Achte auch auf diese E-Nummern und überlege, ob Du möchtest, dass sie ein Teil von Dir werden:

  • E122: Azorubin oder auch Carmoisin

  • E123: Amaranth

  • E124A: Chochenillerot A

  • E127: Erythrosin

  • E129: Allurarot AC

  • E142: Grün S

  • E125C: Ammoniak-Zuckerkulör

  • E151: Brillantschwarz BN

  • E154: Braun FK

  • E155: Braun HT

  • E173: Aluminium

  • E180: Litholrubin BK

  • E239: Hexamethylentetramin

  • E284: Borsäure

  • E285: Natriumtetraborat

  • E385: Calcium-dinatrium-ethylen-diamin-tetraacetat (Calcium-dinatrium-EDTA)

  • E407: Carrageen

  • E425: Konjak

  • E512: Zinn-II-Chlorid

  • E999: Quillaja-Extrakt

Willst Du Deine Körperintelligenz zurück gewinnen und wieder auf Dein Körperbewusstsein vertrauen? Sichere Dir Deinen individuellen Coaching-Tag und vertraue Deinem Körper. Denn Dein Körper weiß Bescheid!

Intuitiv essen? Kann ich. Oder etwa nicht?

Ich bin weiß Gott nicht der geborene intuitive Esser. Wobei, eigentlich bin ich genau das. Denn irgendwie kommen wir alle bereits mit dieser Gabe auf die Welt. Intuitive Esser, das sind etwa Kinder. Doch mir ist diese Gabe auf meinem Weg anscheinend irgendwann abhanden gekommen.

Weil ich weiß, wie viele Umwege ich gehen musste, um wieder ein intuitiver Esser zu werden, bin ich mir doch ziemlich sicher, dass es noch Unterschiede gibt zwischen mir und dem “echten” intuitiven Esser, der es sein ganzes Leben lang gar nicht anders kennt.

Aber was genau heisst eigentlich intuitiv essen?

Ich definiere einen echten, intuitiven Esser so, dass er oder sie tief aus dem Inneren heraus entscheidet, was ihm oder ihr gut tut. Ohne sich dabei von Ratschlägen von außen ablenken zu lassen. Das heißt nicht, dass man Rat nicht auch annehmen darf. Er darf jedoch nicht über den eigenen Körpersignalen stehen. Wenn diese Signale missachtet werden, um einer Regel oder einem Dogma gerecht zu werden, würde ich nicht mehr vom intuitiven Esser sprechen, sondern eher von fremdgesteuertem Verhalten. Darüber hinaus spielen beim intuitiven Essen Emotionen keine Rolle, bzw. ist das Essen an keine Emotionen geknüpft. Es hat also nichts mit “situativem” Essen zu tun und hat auch nichts mit einem “laissez-fair”-Ansatz, getreu dem Motto: Ich esse einfach nur, worauf ich Lust habe.

Ganz im Gegenteil. Es bedarf sehr viel Aufmerksamkeit und Bewusstsein den eigenen Bedürfnissen gegenüber

Wissen rund um Essen und Ernährung ist nicht alles. Und seine alten Essgewohnheiten einfach nur “loslassen” kann es auch nicht sein. Als ich meinen Businessplan für die Selbständigkeit entwickelt habe, war mir schon klar: Es muss mehr geben als das, was ich in meinem Studium zum Ernährungscoach gelernt habe. Das Ganze muss über das bloße Wissen hinaus gehen. Warum mir das klar war? Weil ich selbst schon damals soooo viel über gesunde Ernährung und Sport wusste und trotzdem nie wirklich glücklich mit meiner Ernährung gewesen bin. Habe mich kasteit, um dann nach tagelanger Disziplin wieder zuzuschlagen beim Essen.

Mein Traumgewicht habe ich nie wirklich erreicht, egal, wie sehr ich darum gekämpft habe. Ich bin Marathon gelaufen, dann Halbmarathon, habe an verschiedenen Triathlons teilgenommen. Ich habe (fast) nur Salat gegessen und Obst, ich habe auf vieles verzichtet. Ich habe doch – zum Teufel – alles richtig gemacht, alles, was in den Lehrbüchern steht. Aber woran bin ich dann gescheitert? Warum bin ich nie wirklich dort angekommen, wo ich hin wollte? Es war frustrierend.

Erst als ein kleiner intuitiver Esser in mein Leben kam, änderte sich für mich alles.

Bis ich Essen als meinen “Freund” anerkennen konnte, hat es lange gedauert. Tatsächlich war es mein Sohn, der mir als Neugeborener gesagt hat: Hey, jetzt bin ich erstmal dran. Ein kleines, knapp zwei Kilo leichtes Würmchen lag in meinen Armen und wollte nur eins: ernährt werden. Versorgt werden, um zu wachsen. Da war mir klar, dass meine Idealvorstellungen von meiner Figur jetzt in den Hintergrund rücken durften. Es war wichtig, dass ich aß, und zwar vernünftig, und das immer dann, wenn ich Hunger hatte. Mit Disziplin kam ich hier nicht mehr weit. Denn ich hatte viel Hunger und vor allem oft.

Das Tolle daran war: Obwohl ich den ganzen Tag und in meiner Wahrnehmung ständig gegessen habe, nahm ich nicht wie erwartet zu. Nein genau das Gegenteil war der Fall. Neben “mehr” und “öfter” essen habe ich weniger Sport gemacht, bin dafür aber fast jeden Tag unzählige Kilometer spazieren gegangen, um an der frischen Luft zu sein. Das Ergebnis: Ich brachte nach ziemlich kurzer Zeit weniger Kilos auf die Waage als vor der Schwangerschaft. Ich fühlte mich wohl, trotzdem fit und hatte mich immer mit meiner Intuition verbunden gefühlt. Der Anfang meines Lebens als intuitiver Esser war also eine bewusste Entscheidung GEGEN ein Idealbild, das nur in meinem Kopf existierte, und eine bewusste Entscheidung FÜR unsere Gesundheit. Meine, und die meines Sohnes. Und siehe da: ich wurde immer weniger und er wuchs und gedieh.

Damals gab es noch keine Onlinekurse zum intuitiven Essen. Ich war also ziemlich auf mich allein gestellt. Erst 2016 – inzwischen das zweite Mal schwanger – entdeckte ich die Trainerausbildung zum Trainer für Somatische Intelligenz und konnte nach zwei intensiven Wochenenden endlich das in Worte fassen, was mir so lange völlig unerklärlich auf der Zunge lag.

Ich hatte den Weg zu intuitivem Essverhalten gefunden.

So kam ich Schritt für Schritt näher zu mir selbst, habe mich immer intensiver mit mir, meinem Essverhalten und meiner Körperintelligenz beschäftigt. Den Rest der Geschichte kennt ihr bereits. Und ich könnte wetten, diese Geschichte geht immer noch weiter. Sie ist wie eine Zwiebel, die Schicht für Schicht ablegt und mich näher ans Innere bringt. Auch ich lege Schale für Schale ab und komme mir und meinem Kern immer näher. Ich bin wirklich dankbar, dass mir meine Kindern meinen Weg weisen konnten und ich jeden Tag wieder von ihnen lernen kann.