Du würdest gern ein besseres, gesünderes Leben führen, aber dir fehlt die nötige Disziplin? Dann kann ich dich beruhigen: Disziplin ist nämlich ein Mythos. Diese Meinung vertritt Yvonne Schönau, Coach für Emotionale Intelligenz. Im Interview für meinen Podcast “Wonder of Weightloss” verrät sie uns, warum wir dringend wieder lernen müssen, auf unseren Körper zu hören und mit welch einfachen Mitteln wir es schaffen, auch negative Gefühle für etwas Gutes zu nutzen.

Hier kannst du dir das Interview anhören:

Wir müssen uns unseren Gefühlen stellen: Interview mit Yvonne Schönau

Yvonne Schönau ist Expertin für emotionale Intelligenz und verfolgt das Motto “Raus aus deinem Kopf, rein in deinen Erfolg”. Seit 15 Jahren begleitet sie Teilnehmer dabei, Veränderungen zu wagen und mutige Entscheidungen zu treffen. Hinter dieser Erfolgsgeschichte steckt eine Yvonne, die in ihrer Schulzeit von Zweifeln geplagt wurde, weil sie anders war als die anderen und dachte, sie gehöre nirgends so richtig dazu. Diese Gedanken hatte sie allerdings nie mit jemandem geteilt, sondern sich vielmehr eine Schutzstrategie entwickelt, damit keiner in sie hineinschauen kann. Auch in späteren Jahren musste sie aufgrund einiger finanzieller Fehlentscheidung unangenehme Erfahrungen machen.

Doch ein einziger Gedanke holte sie am Ende aus allem heraus: “Es muss doch einen Weg geben!” Genau so sollte es sein. Heute ist Yvonne Emotional Leadership Coach und Head Coach bei Tobias Beck. Sie steht für das Thema “emotionale Führung” – sowohl für uns als auch für Führungskräfte. Sie hilft uns dabei, bestimmte Werte in unserem Leben durch emotionales Leadership in Umsatz zu verwandeln.

Yvonne, magst du uns dich noch mal in deinen eigenen Worten vorstellen und uns verraten, was für ein Mensch du bist, wenn du nicht gerade auf der Bühne stehst?

Yvonne Schönau: Dann ich ein neugieriger Mensch, der Freiheit liebt und Abenteuer. Einer, der sich die philosophischen Fragen des Lebens stellt: Wer hat eigentlich erfunden, dass Arbeit ist wie sie ist? Wer hat die Systeme so gebaut, wie sie sind? Was macht Menschen aus? Außerdem mag ich das Lesen sehr gern und wenn ich das nicht kann, dann gehe ich zumindest im Winter gern Skifahren. Wenn ich für mich alleine bin, dann bin ich kein Head Coach, sondern bin einfach neugierig und möchte das Leben als Abenteuerspielplatz betrachten, auf dem man wahnsinnig viel erleben kann.

Kannst du gut alleine sein?

Ja, ich kann sehr gut allein sein. Das widerspricht vielleicht manchmal dem, wie ich arbeite: Bei den größten Gruppen, mit denen ich zusammenarbeite, sind es manchmal 2.000 bis 3.000 Menschen am Tag, bei kleinen Gruppen sind es um die 20 Menschen. Deshalb mag ich sehr gern die Balance. Ich bin gern allein, muss nicht ständig stundenlang mit Freunden telefonieren. Langeweile kenne ich nicht, sich mit mir selbst beschäftigen klappt wunderbar. Vielleicht liegt das daran, dass ich früher sehr oft umgezogen bin in neue Regionen, in denen ich niemanden kannte. Du siehst, wie die Leute zusammen essen gehen oder gemeinsam ins Kino und du bist immer allein – dann bist du viel offener für das, was um dich herum passiert.

War das schon immer so? Denn ich konnte früher beispielsweise gar nicht gut allein sein. Für mich war auch gerade das Thema Essen eine große Herausforderung, wenn ich alleine war. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen wir so viel zu Hause bleiben müssen.

Wenn wir beim Thema Essen sind: Ich bin kein großer Kocher. Früher habe ich immer gesagt, ich kann nicht kochen. Heute weiß ich: Ich habe einfach keinen Nerv dafür. Essen planen, sich da Gedanken drüber machen, das alles organisieren, das mag ich nicht. Ich esse aber gerne! Ich würde auch in dieser Zeit gerne essen gehen, geht ja nur leider nicht. Ich merke aber schon, dass sich der ganze Tag derzeit ums Essen dreht. Morgens, mittags, abends – man ist eigentlich nur noch damit beschäftigt, sich Gedanken um die Nahrungszubereitung und Nahrungsaufnahme zu machen! Dabei merke ich zum Glück noch, dass ich gar nicht so viel Hunger habe und entsprechend auch gar nicht so viel esse. Ich frage mich oft: Habe ich gerade überhaupt Hunger? Oder ist es eher Durst? Oder will ich mich gerade belohnen? Oder habe ich einfach nur Langeweile?

Ich habe mit 15 meine ersten Diäten gemacht und seitdem einiges durchgemacht. Hast du denn schon mal Diäten gemacht?

Das fing bei mir so mit Mitte 20 an. Ich war ein dünnes Kind früher. So dünn, dass sich Leute oftmals Gedanken darüber gemacht haben, ob ich denn genug essen würde. Zudem habe ich damals viel Sport gemacht. Mit Anfang 20 ging es dann mit den Diäten los. Zu dieser Zeit habe ich am Theater gespielt und wenn die Vorstellung spät abends vorbei war, gab es Essen. Das war ja meist nach 23:00 Uhr. Dadurch habe ich innerhalb von vier Jahren rund 20 Kilo Gewicht zugenommen. So viel hatte ich noch nie zugenommen! Deshalb fing ich mit Weight Watchers an und konnte innerhalb von zwei Monaten zumindest acht Kilo wieder loswerden. Danach habe ich verschiedene Sachen ausprobiert: Verzicht auf Kohlenhydrate, Intervallfasten, …

Weil du nach Weight Watchers wieder zugenommen hattest?

Ja, genau, ich habe die acht Kilo wieder genau so zugenommen. Ich befinde mich aktuell drei Kilo unter meinem Maximalgewicht, an dem ich schon mal war. In meinem Kopf habe ich noch immer den Gedanken: “Hey, lass mal noch 15 Kilo abnehmen!”. Aber das Verhältnis zu meinem Körper hat sich zwischenzeitlich extrem verändert.

Durch deine Arbeit?

Auf jeden Fall. Durch meine Arbeit mit den Emotionen wie Selbstliebe und Selbstwert kam ich dazu. Ich habe aber auch einen weiteren Weg gemacht zu Weiblichkeit. Wenn du dich mal intensiv mit dir selbst beschäftigst, kommst du an deine Glaubenssätze und darüber hinaus und noch viel tiefer. Da geht es dann ums Rollenverständnis. Was bedeutet Weiblichkeit? Gibt es überhaupt weibliche Vorbilder? Das Ganze geht dann noch weiter in den Bereich Sexualität: Was hast du gelernt? Was wurde dir vorgelebt?

Weshalb ist es so wichtig, sich diese Fragen zu stellen?

So lernst du, was für ein wundervolles Instrument dein Körper ist, um Dinge zu fühlen und die Welt zu erfahren. Auf der anderen Seite gibt’s natürlich die Frustration, nicht mehr so sportlich zu sein wie früher und jeden Tag Körpergedanken zu haben, was besser sein könnte. Im selben Atemzug bringe ich aber auch die Akzeptanz für die Situation auf. Wenn diese Selbstliebe da ist, ist das so viel wert! So kann ich den Menschen jetzt eher sagen: Es ist doch nur Fett, es ist nicht, wer du bist.

Heißt das, dass du deinen Körper jetzt besser annimmst, als du es früher getan hast?

So ist es. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, in der ich ein Sixpack hatte und einen kleinen knackigen Hintern und mich frage, ob ich da glücklicher war als heute, wo das nicht mehr der Fall ist, würde ich definitiv sagen: Nein. Ich war damals ein anderer Mensch. Du wirst von dir selbst auf deinen Körper reduziert und erfährst dich dadurch anders. Für mich kommen da noch andere Aspekte dazu, zum Beispiel Schönheitsideale.

Ist dieses ganze Thema, dass Frauen sich schminken, ihre Haare machen und vor dem Spiegel fertig machen, nicht nur ein Konzept, das uns davon ablenken soll, in voller Stärke zu sein? Nach dem Motto: “Oh sorry, ich konnte heute nicht meinen Traum leben. Ich war noch mit Haare föhnen beschäftigt, damit ich gut aussehe.” Das gehört meiner Meinung nach alles zusammen: Das Gewicht, das Essen, das Selbstbild, welches Bild wurde mir als Frau vermittelt, was wurde mir von meiner Mutter vorgelebt – es ist sehr vielschichtig.

Wie kommt es dann, dass du trotzdem sagst, dass du noch weiter abnehmen möchtest? Wenn du doch eigentlich mit deinem Körper zufrieden bist?

Weil ich etwa im Sommer, wenn ich Kleider anziehe, feststelle, dass ich ganz gern eine andere Art von Kleidern anziehen möchte. Das heißt aber nicht, dass ich meinen Körper verstecke, nur weil er nicht so ist, wie er sein könnte. Ich trage trotzdem Kleider! Ich lasse mich nicht davon abhalten, trotzdem Dinge zu tun, raus zu gehen und mich zu zeigen. Obwohl ich sagen kann, dass ich auf der anderen Seite gern noch etwas anders hätte.

Das geht nämlich tatsächlich gleichzeitig!

Du kannst gleichzeitig mit dir zufrieden sein, was aber eben nicht heißt, dass du dich ausruhst und gar nichts mehr an dir tust. Der Unterschied besteht meiner Meinung nach darin, dass du dich für den jetzigen Zustand nicht fertig machst und verurteilst. Sonst bringst du Energie auf, gegen dich zu arbeiten in dem Moment. Das ist viel anstrengender. Ich mache mich nicht fertig für meinen Zustand, sondern akzeptiere ihn, wie er ist. Das heißt aber nicht, dass ich nicht gleichzeitig noch nach etwas anderem streben könnte.

Ich bin auch fest der Überzeugung, dass man erst den Schritt gehen muss, dass man sich selbst annehmen kann. Erst danach kann die Veränderung passieren. Weil du gerade Vorbilder angesprochen hast und das, was einem vorgelebt wird: Was wurde dir in Sachen Essen und Beziehung zu deinem Körper vorgelebt?

Meine Mutter ist eine stark übergewichtige Person, seitdem ich sie kenne. Wenn ich darauf zurückblicke, was es zu essen gab: Es schmeckte immer ganz wunderbar, aber es war eben typisch Deutsch. Da wurde über alles noch eine Portion Fett aus der Pfanne drüber gegossen. Wenn ich heute daran denke …. Du liebe Zeit. Wie man sich heute mit Superfoods und Salaten ernähren kann – das gab‘s bei uns früher nicht. Meine Eltern machen das bis heute nicht! Es ist ganz interessant zu sehen, was normal war. Ich habe erlebt, dass meine Mutter nie auf Fahrradtouren mitgegangen ist wegen ihres Gewichts, dass sie ungern ins Freibad gegangen ist wegen ihres Gewichts. Sportliche Aktivitäten habe ich eigentlich immer mit meinem Vater gemacht. Ich habe meine Mutter selbst auch nie als ein Wesen wahrgenommen, das sein Weiblichsein gelebt hätte.

Als was für einen Menschen dann?

Sie hatte immer schon Macher-Komponenten: Meine Mutter hatte immer drei Jobs gleichzeitig, hat ganz viel gemacht und auch mir möglich gemacht. Als ich Teenager war, hatte ich eine Freundin, durch die ich zum ersten Mal mit Bulimie konfrontiert wurde. Ich erinnere mich noch ganz genau, dass unser Englischlehrer damals zur Klasse gesprochen hatte. Wenn sie in der Klasse sei, sollten wir bitte nicht essen oder trinken, weil sie das triggern könnte. Ich saß da und dachte mir: Das ist doch totaler Blödsinn, dass wir mit normalem Essverhalten Rücksicht nehmen müssen auf jemanden, der damit ein Thema hat. Ich entwickelte da eine richtige Anti-Haltung und ich weiß noch, dass ich manchmal mit Absicht etwas gegessen habe, wenn dieses Mädchen in den Raum kam, damit sie sieht, dass es Menschen gibt, die eben essen. Als Gegenreaktion auf das, was ich durch sie mitbekommen habe, habe ich dann gegessen, ob ich Hunger hatte oder nicht. Das war natürlich auch Quatsch.

Gibt es da aus deiner heutigen Sicht eine Erklärung dafür, warum man so etwas macht? Warum man aus Trotz isst, obwohl man gerade gar nichts braucht?

Als Teenager macht man ja viele Dinge, die keinen Sinn ergeben. Da hat man ja gar keinen Plan, ist einfach gegen alles. Ich müsste komplett spekulieren. Man hat als Teenager ja kaum Auswahlmöglichkeiten. Man ist entweder dafür oder dagegen. Ich war noch nicht so weit zu sagen: “Ich muss auf meinen Körper hören und auf seine Bedürfnisse.” Das war gar nicht in meiner Bewusstseinswirklichkeit vorhanden.

Hörst du heute auf deinen Körper?

Ja, auf jeden Fall.

Das heißt, du isst keine Frikadellen mehr mit Butterkartoffeln?

Wenn ich jetzt sagen würde, ich esse keine Frikadellen und Butterkartoffeln mehr, würde ich mir selbst eine Regel auferlegen, die überhaupt keinen Sinn macht. Ich prüfe ja immer: Wonach ist mir? Da nehme ich ein ganz anderes Körpergefühl im Inneren wahr. Mein Fleischkonsum ist etwa deutlich zurückgegangen. Aber nicht weil Vegansein oder Vegetarischsein gut für die Tiere ist oder die Umwelt oder weil Schweinefleisch nicht gut für die Gesundheit ist, sondern weil aus meinen inneren Bewusstsein passiert ist, dass ich keinen Drang danach habe.

Früher war es beispielsweise so, dass ich nach dem Essen immer Lust auf ein schokoladiges Dessert hatte. Heute kann ich viel leichter sagen: Nein, ich möchte keinen Nachtisch mehr – und bleibe auch dabei. Ich checke also quasi in mich selbst ein und prüfe, was ich überhaupt brauche. Früher dachte ich, wenn ich etwas bestellt hatte und es schmeckte mir nicht, ich müsste es trotzdem aufessen, weil es ja teuer ist und man Lebensmittel nicht vergeuden soll. Heute mache ich so etwas nicht mehr. Wenn mir etwas nicht schmeckt, ist mir das Geld egal, das ich dafür zahlen muss. Ich bestrafe mich doch nicht doppelt, in dem ich das Essen bezahlen muss UND auch noch etwas Essen muss, das mir gar nicht schmeckt! Das mache ich nicht mehr.

Das sage ich meinen Kunden auch immer: Auf welchem Weg das Essen in die Kanalisation geht, ist egal. Ob es über den Mülleimer kommt oder durch den Darm läuft, ist eigentlich egal.

Ich versuche schon vorher zu prüfen, was ich will. Essen hat ja einen Wert: Der Weg, dass es überhaupt produziert wurde. Die Arbeit und Energie, die Menschen da rein investiert haben. Ich versuche, ein anderes Bewusstsein für die Ressource Essen zu haben, woher es kommt. Das verändert die Art meines Einkaufverhaltens, wie man an meinem Kühlschrank sieht. Ich weiß, dass ich zu Hause eher relativ wenig esse, also achte ich darauf, dass ich nicht so viel wegwerfen muss. Wir sind so schnell im Wegwerfmodus. Das muss eigentlich nicht sein.

Da hast du recht, aber woher kommt das, denkst du? Warum werfen wir immer gleich alles weg?

Bei uns steht ein Mindesthaltbarkeitsdatum auf den Produkten. In China hingegen, dort habe ich eine Zeit lang gelebt, steht kein Mindesthaltbarkeitsdatum auf den Lebensmitteln, sondern das Verpackungsdatum. Der Verbraucher entscheidet dort also selbst, was er meint, wie lange etwas haltbar ist. Das finde ich viel cleverer als bei uns! Das gibt mir viel mehr Autonomie, mich für mein Essen zu entscheiden. Für viele Menschen bei uns ist das Mindesthaltbarkeitsdatum wie ein Damoklesschwert, das über unserem Essen kreist und uns sagt, wann unsere Nahrung kaputt ist. Dann werfen wir das Essen weg und zwar nur, weil wir eine andere Art des Verpackungssystems haben!

Genau solche Sachen sind es ja aber, die uns triggern und unser Verhalten beeinflussen. Wie du bereits gesagt hast: Würden wir auf unsere Intuition und körpereigene Intelligenz hören würde, würden wir deutlich weniger Fleisch konsumieren.

Ich mochte ja früher auch Wurst und Salami. Aber sowas kaufe ich gar nicht mehr. Das ist produziertes Fleisch, in Plastiktüten abgepackt … da laufe ich an den Regalen im Supermarkt vorbei und finde es regelrecht ekelig. Ich möchte solche Nahrungsmittel nicht in meinen Körper tun. Aber bis zu dieser Erkenntnis war es ein Prozess. Das heißt noch lange nicht, dass ich nur noch regional, bio, auf dem Wochenmarkt oder im Unverpackt-Laden einkaufe. Das schaffe ich gar nicht. Das muss aber einfach jeder für sich selbst wissen und nach seinem Gefühl gehen.

Wie könnte man es denn generell in der Gesellschaft schaffen, Menschen dabei zu helfen, sich besser zu ernähren? Es ist ja definitiv eine Frage des Selbstwertes, was ich esse, ob ich mich für billiges Fleisch und Fast Food entscheide oder für gutes, gesundes Essen.

Was nicht funktioniert: Sich hinstellen und predigen, warum eine bessere Ernährung gut für die Gesundheit ist. Niemand will sich von anderen sagen lassen will, wie die richtige und gesunde Art zu Leben aussieht. Rein von der Ratio wissen wir das ja alle. Was wir aber tun können: Bei uns selbst anfangen. Wenn wir bei uns selber anfangen, uns bestimmte Bereiche unseres Lebens mal genauer anschauen, sanft mit uns umgehen, reflektieren, informieren und selbst als Beispiel vorangehen. Dabei müssen wir aber die Akzeptanz wahren, dass andere nun mal so sind, wie sie sind. Nur nicht bohren! Damit erreichen wir genau das Gegenteil. Ich habe beispielsweise erst mit 19 Jahren damit angefangen, Alkohol zu trinken.

Warum das?

Als Teenager fand ich es widerlich und peinlich, wenn Leute auf Partys betrunken waren. Da musstest du dich aufgrund des Gruppenzwangs rechtfertigen, wenn du keinen Alkohol trinkst. Neulich auf einer Party ist mir das tatsächlich immer noch passiert: 25 Jahre später habe ich an einem Abend mal keine Lust, Alkohol zu trinken, schon kommt einer, der sagt: “Was, du trinkst nicht? Du bist aber langweilig!” Dass man sich immer noch erklären muss, ich völlig daneben. Egal, was andere sagen, muss man sich aber fragen: Was will ich konsumieren? Was bin ich mir wert? Lasse ich mir von der Werbung oder dem Verhalten anderer Menschen einreden, was normal ist? Oder höre ich da in mich selbst hinein, was für mich normal ist?

Für so viele Menschen ist es aber wirklich schwer zu trennen zwischen dem, was sie selbst wollen und dem, was ihnen suggeriert wird, was sie wollen.

Während meiner Ausbildung zur Werbekauffrau habe ich Erich Fromm gelesen, “Haben oder Sein”. Im Kern geht es darum: Es gibt Menschen, die wollen alles haben, schreiben alles mit, rupfen eine Blume am Wegesrand heraus, da sie diese besitzen möchten. Es gibt aber auch die, die die Blume stehen lassen und sie einfach nur bewundern. Da wurde mir klar: Ich arbeite in einer Branche, in der ich Bedürfnisse bei Menschen kreiere, die sie nicht bräuchten, damit sie die Dinge kaufen. Werbung wird mit Emotionen gemacht! Und ich kam in eine Sinnkrise mit 19 und habe meine Ausbildung verkürzt.

Du hast danach ein Studium angefangen. Ging es dir währenddessen besser?

Während meines anschließenden Studiums habe ich dann in einem Kaufhaus gearbeitet. Immer, wenn ich gearbeitet habe, verspürte ich das Bedürfnis, Dinge zu kaufen. Habe ich nicht gearbeitet, konnte ich ohne Probleme minimalistisch leben. Während meiner Zeit in Shanghai hatte ich damit angefangen, mir ständig neue Notizbücher zu kaufen. Bis ich irgendwann einmal festgestellt habe, dass für mich von diesen Notizbüchern ein Gefühl von Sicherheit und Entspannung ausgeht. Deshalb finde ich Emotional Leadership und den Umgang mit Emotionen so wichtig! Wenn du verstehst, wie du selbst in deinen Emotionen funktionierst, wo du Bedürfnisse hast und wo du Mechanismen anwendest, um deine Bedürfnisse zu stillen, wirst du immer stärker. Du lässt dich nicht mehr manipulieren, weder von Menschen noch von Werbung. Du triffst klare Entscheidungen und wirst wach für dein Leben. Das fängt alles bei den Emotionen ab.

Gibt es denn Tools, die man etwa schon Kindern mit auf den Weg geben kann, damit man sie später nicht “retten” muss, sondern sie von Anfang an lernen, mit sich selbst umzugehen?

Ja, das geht, man kann EQ trainieren. Zuerst muss man natürlich Emotionswissen haben. Man muss verstehen, wofür unsere Primäremotionen gut sind: Warum bin ich traurig? Warum empfinde ich Trauer? Da würde ich mich erstmal vom Erwachsenenwesen her einlesen. Traurigkeit fühlt sich schwer an und so, als hätte man sich selbst nicht im Griff. Da gilt es zu verstehen, dass alle Emotionen aber einen Sinn haben, sonst hätte sie uns die Evolution nicht weiter mitgegeben. Welche Emotionen wurden dir beigebracht? Gibt es gute oder schlechte Emotionen? Wurde in deinem Elternhaus nur gebrüllt und willst du deshalb lieber Harmonie? Welche Emotionen kannst du besser ausdrücken, welche weniger gut? Um emotional flexibel zu sein, kann man mit Kindern eine wunderbare Übung machen am Ende des Tages, die zudem das Immunsystem stärkt.

Wie sieht diese Übung aus?

Die vier Fragen, die ich hierfür verwende, habe ich von Dirk Eilert, der in Berlin eine Akademie für Emotionen hat. Von ihm habe ich meinen wissenschaftlichen Hintergrund. Eine Frage davon kennen wir auch schon, wenn wir uns mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigen, und zwar ist das die Frage nach der Dankbarkeit. Wofür bin ich heute dankbar? Das Gefühl von Dankbarkeit bestätigt unser Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Harmonie. Wenn du ein Thema mit Einsamkeit hast, macht es Sinn, sich die Dankbarkeitsfrage zu stellen. Denn diese hängt immer mit anderen Menschen oder Dingen zusammen. Du stellst dir die Frage nicht nur in der Ratio, sondern auch in deinen Gefühlen: Wo fühlst du Dankbarkeit und wie fühlt sie sich an? Lasse dieses Gefühl 15 Sekunden lang wachsen. Wenn du dich dabei schwer fühlst, einfach weitermachen. Nicht aufgeben! Das braucht etwas Zeit, einfach weitermachen.

Was folgt nach der Dankbarkeit?

Gegenüber dieses Gefühls der Geborgenheit stehen Durchsetzungsvermögen und Einfluss. Wir brauchen als Mensch das Gefühl, dass wir uns durchsetzen können, dass wir eine Wirkung erzielen, dass wir selbstbestimmt sind. Dazu müssen wir die Emotion von Stolz in uns kultivieren. Damit hat die Gesellschaft aber oftmals ein Problem. Hier wird uns eher gelehrt: Halt dich mal klein, fall nicht so auf, steche nicht aus der Menge heraus. Du brauchst den Stolz aber! Deshalb solltest du dich unbedingt fragen: Was habe ich heute durch mein Handeln erreicht, auf das ich stolz sein kann? Die wichtige Komponente hierbei ist das Handeln. Was habe ich heute gemacht, auf das ich stolz sein kann? In vielen Köpfen wird das abgetan als Kleinigkeit, was man getan hat. Oftmals bekommt man das aus dem Elternhaus mit, dass das, was man tut, nie genug ist und es immer noch mehr sein muss. Wenn du dich aber jeden Tag fragst, auf was du heute stolz sein kannst, baut sich dieser Stolz Tag für Tag mehr auf. Auch im Äußeren: Kopf hoch, Brust raus – verändere deine Körperhaltung, dann verändert sich auch das Gefühl in dir drin.

Wären wir bei der dritten Frage.

Wir haben ein Bedürfnis nach Ordnung und Stabilität. Gerade in dieser Zeit ist das besonders wichtig, wo die Ordnung, wie wir sie gewohnt sind, nicht mehr da ist. Am Ende des Tages sollte die Frage also lauten: Wo habe ich mich heute sicher oder entspannt gefühlt? Es gab diese Insel im Laufe des Tages, sei es morgens im Bett oder weil ich zu Hause etwas aufgeräumt habe. Dieses Gefühl kultivierst du wieder 15 Sekunden lang. Die letzte Frage brauchen wir für Veränderung, Offenheit für die Welt, denn es ist das Motiv der Leichtigkeit.

Welche Frage fehlt dann noch, um unsere Emotionen komplett abgeklopft zu haben?

Die vierte Frage, die wir uns stellen solltet, lautet: Wo bin ich heute ins Staunen gekommen? Einige werden sich damit am Anfang vielleicht schwer tun, andere leichter, weil sie vielleicht in allem ein Wunder erkennen. Es soll aber kein zynisches Wunder sein! Sondern ein wirklich als Wunder empfundener Moment, so wie wir sie als Kinder erlebt haben.

Wir sollten wirklich darauf achten, wie wir mit uns umgehen. Wir sind nämlich ganz groß darin, uns klein zu machen. Seien wir doch sanft zu uns selbst. Auch wenn sie wieder da sind, die Gedanken, die mir mein Leben vermiesen wollen, die mich klein und unzulänglich machen. Diese Gedanken können wir uns anschauen und als interessant empfinden, aber es sind eben nur Gedanken und nicht die Realität.

Was glaubst du, warum so viele Emotionen von vielen Menschen im Keim erstickt und durch Essen ersetzt werden?

Wir haben nicht gelernt, mit unseren Emotionen umzugehen. Mit Glück kommst du aus einem Elternhaus, in dem offen mit Emotionen umgegangen wird und in dem dir Raum gegeben wurde für deine Gefühle. In dem du wütend und traurig sein durftest und trotzdem geliebt wurdest. “Geh mal in dein Zimmer und wenn du dich wieder abgeregt hast, komm wieder raus” – was lernt man denn da bitte fürs Leben? Dass es nicht okay ist, wer man ist und wie man sich fühlt. Deshalb haben wir als Kinder versucht, uns Ablenkungsstrategien zu entwickeln, um uns von Schmerz abzulenken. Das behalten wir uns als Erwachsene bei.

Wie äußert sich das?

Anstatt uns mit der Ursache auseinander zu setzen, weil wir eben auch nicht wissen wie, suchen wir eine Kompensation – sei es Essen, sei es Sex, sei es Arbeit oder exzessiver Sport. Wir wollen weg von etwas. Aber der einzige Weg, dieser Kompensationsstrategie zu entkommen, ist, sich nicht dafür fertig zu machen, dass man so reagiert und dann zu versuchen, sich dem Schmerz zuzuwenden anstatt von ihm wegkommen zu wollen. In sich hineinzuhören, den Schmerz zu fühlen, denn anders kommen wir da nicht raus aus dem Kreislauf.

Emotionen wollen eben ausgelebt und nicht versteckt werden.

Richtig. Dafür müssen wir verstehen: Disziplin ist nicht der Ausweg! Willensstärke funktioniert nicht. Wir haben am Tag nur ein begrenztes Kontingent an Willensstärke und abends ist die meistens aufgebraucht. Da sollten wir keine wichtigen Entscheidungen mehr treffen, können wir nämlich auch gar nicht mehr. Auch nicht, wenn es ums Essen geht. Wenn wir das wissen, können wir uns fragen, um was es uns in einem solchen Moment wirklich geht: Sind wir verletzt? Haben wir Angst? Wenn wir lernen, das auszudrücken – danach fühlen wir uns so stark und lernen, unserer Intuition zu vertrauen. Das ist einfach so wunderschön!

Es ist eben nicht die Disziplin, die wir brauchen. Und so viele Menschen fühlen sich schlecht, weil sie denken, sie seien undiszipliniert!

Der Witz ist ja: Jeder von uns hat ja Disziplin! Wenn jemand jeden Abend noch eine halbe Tafel Schokolade auf dem Sofa isst, obwohl er sich vorgenommen hat, eigentlich abends auf Kohlenhydrate zu verzichten. Und derjenige zieht das wirklich jeden Tag so durch. Dann ist da schon Disziplin vorhanden! Es gibt ein Buch, das heißt “Emotional Success”, in dem ganz gut erklärt wird, warum Disziplin und Willensstärke überbewertet werden.

Apropos Kohlenhydrate: Wie stehst du dazu? Isst du welche?

Aber ja, ich liebe Nudeln. Manchmal esse ich Dinkelnudeln, aber Zucchini-Nudeln sind für mich eine Farce. Ich esse auch gern Brot. Mal esse ich mehr davon, mal esse ich weniger davon. Ich habe aber gespürt: Wenn ich zu viele Kohlenhydrate esse, habe ich ein aufgeblähtes, unangenehmes Sättigungsgefühl. Ohne Kohlenhydrate hatte ich hingegen das Gefühl, gar nicht satt zu sein. Da war es spannend, mal in mich hineinzuhören, wie sich satt eigentlich anfühlt.

Gibt es Glaubenssätze, die dich beim Essen begleiten oder hast du die alle bereits abgelegt?

Ich denke nicht: Oh nein, das darf ich nicht essen, das tut mir nicht gut! Ich frage mich eher: Was esse ich heute, habe ich da überhaupt Lust drauf? Einer meiner Glaubenssätze ist wenn dann: Ich könnte mich noch etwas gesünder ernähren.

Was ist denn gesund für dich?

Da muss ich mir mal die Lebensmittel anschauen, die ich zu mir nehme. Ich trinke keine Kuhmilch, sondern nehme Kokosmilch, Mandelmilch, Hafermilch zu mir. Ich nehme so gut wie keine Käseprodukte zu mir, was ich auch schon für ziemlich gesund halte. Vielleicht könnte ich noch mehr Gemüse zu mir nehmen. Das könnte ein Gedanke sein, der mich unterschwellig begleitet.

Mal weg von den Glaubenssätzen: Gibt es einen Satz, den du den Menschen da draußen gern mit an die Hand geben würdest?

Ein Satz, den einer meiner Mentoren mir gesagt hat: Environment is stronger than will. Dein Umfeld ist stärker als dein Wille. Dieser Satz hat etwas in mir ausgelöst. Davor dachte ich, ich kann alles erreichen, wenn mein Wille nur stark genug ist. Dieser Satz meint aber ähnliches wie: Du bist die Summe der fünf Menschen, mit denen du dich umgibst. Doch achte mal bewusst darauf, mit welchen Menschen du dich umgibst und wie deine Umwelt aussieht. Wo befindest du dich? Tut mir mein Job gut? Tut mir gut, wo ich wohne? Passt meine Entwicklung noch zu dem, wo ich bin oder nicht mehr? So wurde mir bewusst, was um mich herum ist und dass es mir dabei hilft, zufrieden zu sein.

Ihr mögt in die Podcast-Folge mit Yvonne reinhören? Dann schaut vorbei! Viel Spaß beim Zuhören bei dieser sowie vielen weiteren spannenden Folgen von “Wonder of Weightloss”.

Alle Welt spricht darüber, wie großartig und nützlich eine Morgenroutine ist. Doch was bringen diese Morgenrituale wirklich und wozu brauchst ausgerechnet du sie? Ich verrate dir die besten Tipps für deine Morgenroutine.

Vielleicht geht es dir so wie es mir früher ging: Kaum die Augen in der Früh aufgeschlagen, hatte ich bereits das Handy in der Hand. Erstmal nachschauen, welche Nachrichten man erhalten hat und was in der Welt da draußen überhaupt los ist. Da ist man mit Facebook, Newsportalen und anderen Diensten ja richtig beschäftigt.

Nun stelle dir mal vor, du wachst morgens auf und konzentrierst dich erstmal auf dich und das, was in dir drin passiert. Du horchst in dich hinein und schaust: Was gibt es hier eigentlich Neues? Wie gut habe ich geschlafen? Wie fit bin ich? Mit welcher Energie starte ich heute in den Tag? Genau an dieser Stelle setzt die Morgenroutine an.

Starte mit einer Morgenroutine, nicht mit dem Handy in den Tag

Das Motto lautet: Erst aufwachen, dann Morgenroutine, dann irgendwann kommt das Handy ins Spiel. Das scheint heutzutage zwar extrem schwierig zu sein, aber es geht. Wir haben bei uns in der Familie das Handy mittlerweile ganz aus dem Schlafzimmer verbannt. Denn wir möchten nicht, dass die Kinder sehen, dass unser Handy das Erste und auch Letzte ist, was wir am Tag nutzen.

Was können wir also tun, anstatt in der Früh als erstes ans Handy zu fassen? Darüber habe ich mir einige Gedanken gemacht und möchte dich an meiner Erfahrung teilhaben lassen. Ich möchte dir zeigen, wie meine Morgenroutine aussieht und welche Dinge mir eine Zeit lang sehr gut geholfen haben.

Manche Menschen halten jeden Tag strikt an derselben Morgenroutine fest, andere wechseln die Rituale immer mal wieder. Damit du ganz für dich entscheiden kannst, welche Rituale sich für dich und deine Morgenroutine eignen, möchte ich dir eine Auswahl an Möglichkeiten vorstellen.

Tipp 1 für deine Morgenroutine: Atmen.

Die wohl einfachste Variante: das Atmen. Du kannst atmen, bevor du die Augen das erste Mal geöffnet hast oder wenn deine Augen bereits offen sind. Konzentriere dich auf deinen Atem. Atme dabei immer tief in deinen Bauch hinein. Atme durch die Nase ein und durch den Mund oder die Nase wieder aus. Während du einatmest, kannst du im Geiste mitzählen. Dabei sollte die Ausatmung länger dauern als die Einatmung.

Zähle, wenn du einatmest, bis drei, und wenn du ausatmest bis fünf oder sechs. Deine Atemzüge solltest du innerlich mitsprechen und kommentieren, entweder durch das Mitzählen oder durch das mentale Sprechen von “Einatmen” und “Ausatmen”. Das Ganze machst du ungefähr eine Minute lang. Schon bist du dir selbst etwas näher gekommen, hast dich mit Sauerstoff versorgt, Energie getankt und kannst kraftvoll und gestärkt in den Tag starten.

Tipp 2: Kraft tanken in nur einer Minute

Bei der One-Minute-Meditation konzentrierst du dich auf drei verschiedene Sinne. Um dir dabei ein wenig den Druck zu nehmen, kannst du natürlich auch drei oder vier Minuten für diese Meditation einplanen. Du musst die Aufgaben nicht innerhalb einer Minute schaffen. Als allererstes achtest du darauf, was du sehen kannst. Was siehst du, in dem Raum, in dem du dich gerade befindest? Was nimmst du mit deinem visuellen Sinn wahr? Was siehst du vielleicht, wenn du aus dem Fenster schaust?

Nach 20 Sekunden gehst du weiter zum nächsten Sinn: dem Hören. Was hörst du? Welche Geräusche nimmst du wahr? Schließe die Augen und konzentriere dich nur auf dein Gehör. Vielleicht hörst du die Vögel draußen zwitschern oder deine Kinder spielen? Das Ganze wieder für 20 Sekunden. Im nächsten Schritt konzentrierst du dich auf das, was du gerade fühlst: Es kann deine Bettdecke sein, dein Kopfkissen oder irgendetwas anderes, was dich in diesem Moment umgibt.

Das ist die One-Minute-Meditation, die dafür sorgt, dass du dich wieder etwas besser auf dich besinnst, in dich hinein hörst und gut in den Tag startest. Wenn du im Laufe des Tages feststellst, dass du in Stress gerätst und eine Auszeit brauchst, kannst du die Meditation selbstverständlich wiederholen. Nimm dir eine Minute Zeit und schau: Was kannst du sehen, was kannst du hören, was kannst du fühlen?

Tipp 3: Die Dankbarkeit-Übung

Diese Übung ist meine absolute Lieblingsübung. Nimm dir einen Zettel und einen Stift und schreibe auf, für welche Dinge in deinem Leben du gerade dankbar bist. Dazu kann zum Beispiel gehören, dass du heute in der Früh gesund aufgewacht bist. Wenn du statt Zettel und Stift lieber deinen Geist und deinen Körper benutzen möchtest, kannst du auch das tun. Lenke deine Atmung auf deinen Herzbereich und atme in das Herz ein und aus. Dabei konzentrierst du dich genau auf die Dinge, für die du dankbar bist und nimmst sie so mit in dein Herz.

Das Journaling Buch: Mein Tipp 4

Du liebst es, Dinge aufzuschreiben? Dann ist Journaling genau das richtige Tool für dich. Mit Journaling kannst du deinen perfekten Tag erleben, genau so, wie er für dich richtig wäre. Hol dir ein kleines leeres Büchlein und einen Stift und schreibe deinen Tag genau so auf, wie er für dich sein sollte. Das tust du allerdings, bevor der Tag passiert. Heißt, du schreibst quasi ein umgekehrtes Tagebuch: Du notierst am Ende des Tages oder am Morgen nicht das, was bereits passiert ist, sondern was passieren wird.

Da kann drin stehen, dass du es endlich mal geschafft hast, jemanden anzurufen. Oder dass du endlich mal deine Laufschuhe angezogen hast. Du hast dich endlich mal bei der Pace beim Laufen gesteigert und wirklich mal nur dann gegessen, wenn du Hunger hast. Du warst beim Markt, einkaufen, und hast dich sogar endlich mal wieder bei deiner Mama gemeldet! So signalisierst du deinem Gehirn, wie dein Leben eigentlich aussehen sollte. Das Tolle ist nämlich, dass dein Gehirn nicht zwischen Realität und Vorstellungskraft unterscheiden kann. So “denkt” das Gehirn, es hätte genau das bereits erlebt, was du dir vorgenommen und niedergeschrieben hast.

Tipp 5: Mit Bewegung in den Tag starten

Dehn- und Stretch-Übungen können dir ebenfalls einen angenehmen Start in den Tag ermöglichen. Atme am offenen Fenster einmal richtig tief durch und dehne deinen Körper dann ein bisschen. Ich für meinen Teil mache gern für eine Minute in der Früh einen Plank. Das ist diese Übung, bei der man sich auf die Ellenbogen stützt und den Körper dabei anspannt. Du kannst aber natürlich auch morgens gern ein bisschen laufen gehen, um Energie zu tanken.

Tipp 6: Deinem Körper in Sachen Ernährung etwas Gutes tun

Auch bei der Ernährung kann man Dinge verändern und anders machen als sonst. Ich trinke morgens zum Beispiel zurzeit wahnsinnig gern warmes Ingwerwasser mit etwas Zitrone drin. Das soll den Stoffwechsel anregen, doch ich mache das eigentlich, weil es mir schmeckt und ich merke, dass es mir gut tut. Bei mir füllt dieses Ingwerwasser morgens meinen Wasserhaushalt wieder auf.

Das sind meine Tipps und Lieblingsrituale, die ich dir gern mit an die Hand geben möchte. Probiere eine oder mehrere von diesen Morgenroutinen aus! Nach ein paar Tagen wirst du merken, wie sich definitiv etwas zum Guten verändert.

Du hast bereits eine Morgenroutine entwickelt? Lass mich wissen, wie du in den Tag startest und wie es dir damit geht! Hinterlasse gern einen Kommentar unter diesem Artikel, ich freue mich auf deinen Erfahrungsbericht.

Dr. Franziska Rudolph ist Ärztin mit einer großen Leidenschaft für ganzheitliche Ansätze.. Sie durfte am eigenen Leib erfahren, wie viel man in seinem Leben in Sachen Gesundheit allein durch Ernährung verändern kann. Ihr Herzensziel ist es, dass die Menschen verstehen, wie sehr Ernährung ihre Gesundheit beeinflussen kann und wie viel sie dabei selbst in der Hand haben. Die Medizinerin ist sich sicher: Das Bedürfnis, etwas zu ändern, kommt, je mehr man zu sich selbst findet. Warum dieser Weg zum eigenen Ich für viele Menschen so schwer ist und welche Rolle das Thema Ernährung sonst noch in ihrem Leben spielt, hat Dr. Franziska Rudolph mir im Interview verraten.

Hier findest du den Podcast zum Interview:

Franziska, gab es bei dir einen Moment, in dem du dachtest: „Jetzt muss ich etwas verändern und die Dinge in die Hand nehmen“?

Dr. Franziska Rudolph: Ja, den gab es tatsächlich vor drei Jahren. Ich hatte jeden Tag fürchterliche Bauchschmerzen, mehrmals in der Woche Migräne und ganz schlechte Haut. Damals habe ich das hauptsächlich mit meinem Schichtdienst in Verbindung gebracht. Ich wusste aber auch schon länger, dass ich einige Lebensmittel nicht gut vertrage.

Eine Ahnung, dass die Bauchschmerzen von der Ernährung kommen könnten, brachte mich dazu, einige Lebensmittel mal für einige Wochen oder Monate wegzulassen. Doch den wirklichen Ursprung und Grund für meine Bauchschmerzen konnte ich trotzdem nicht ausfindig machen. Ich hatte schon jahrelang versucht, mich gut und gesund zu ernähren. Bereits im Studium war das mein Lieblingsthema. Ich hatte mich intensiv mit dem Thema beschäftigt, viel dazu gelesen und entsprechend viel Wissen.

Jedenfalls lag ich an dem Tag, an dem sich für mich alles ändern sollte, mal wieder auf meinem Sofa. So ging das zu dem Zeitpunkt schon mehrere Wochen, dass ich immer nachmittags, wenn mein Mann aus der Arbeit kam, Bauchschmerzen bekam und mich hinlegen musste. Wirklich wie auf einen Schlag. Ich wusste dann, dass jetzt jemand da ist, der sich um die Kinder kümmern kann und ich Zeit für mich und meine Schmerzen habe. Von diesem Ablauf hatte ich so dermaßen die Nase voll! Also hatte ich beschlossen: Ab morgen esse ich nur noch das, von dem ich ungefähr weiß, dass ich es vertrage. Das war recht radikal und ich würde das so auch nicht mehr machen und niemandem weiterempfehlen. Für mich war es damals aber der einzige Weg.

Du hattest da niemanden, der dich unterstützen konnte?

Nein. Ich wusste aus meiner Erfahrung mit Kollegen, dass sich mit dieser Thematik kaum jemand beschäftigt. Deshalb habe ich es alleine für mich versucht. Ich wusste ja im Prinzip, was ich mache und was ich brauche. Dadurch hatte ich den Hintern in der Hose, das Ganze mit mir selbst durchzuziehen und mich zu testen. Als Ärztin hatte ich den Vorteil, zu wissen, wann ich einlenken muss und wann nicht, wann es bedrohlich werden würde und wann nicht.

Und hat es funktioniert?

Mit dieser Radikal-Diät hatte ich dann tatsächlich plötzlich alle Beschwerden los. Die Magenschmerzen waren weg, die ständige Übelkeit und auch die Migräne. Die Haut kam etwas später, doch auch die wurde besser.

Wie sah diese radikale Umstellung bei dir denn genau aus?

Ich habe alle Milchprodukte weggelassen und mit Getreide sehr vorsichtig experimentiert. Als Letztes kam ich auf Zucker: Wenn ich den Zucker im Alltag weglasse, geht es mir noch mal deutlich besser. Ich hatte kein Heißhungergefühl mehr, aß nicht mehr völlig unkontrolliert. Rückblickend würde ich sagen, dass genau das damals bei mir Klick gemacht hat.

Isst du heute dann überhaupt noch Getreide, Zucker oder Milchprodukte?

Immer mal wieder. Mit Milchprodukten muss ich vorsichtig sein, weil ich sie einfach nicht vertrage. Zucker meide ich ganz, weil ich ihn auch eigentlich gar nicht zu mir nehmen möchte. Aber wenn ich mit meinen Kindern mal ein Eis essen möchte, dann esse ich eben ein Eis. Ich weiß aber auch: Ich muss nicht. Und wenn ich keine Lust auf Eis habe, dann esse ich eben auch kein Eis. Diese Freiheit, das selbst entscheiden zu können, tut mir wahnsinnig gut. Deshalb esse ich eigentlich recht intuitiv. Bei Getreide habe ich für mich herausgefunden, dass ich mit Dinkel ganz gut kann. Deshalb ist es mir ein so großes Anliegen, dass man sein Körpergefühl wiederfindet und auf den Körper hört, der genau weiß, was er braucht und was nicht.

Nun musste es bei dir erst so weit kommen, dass du täglich mit Schmerzen auf der Couch gelegen hast. Diese Geschichte kenne ich von mir selbst. Doch es gibt ja viele Menschen, die noch nicht an einem solchen Punkt angekommen sind. Was würdest du den Leuten denn raten, zu tun? So dass sie gar nicht erst an diesen Punkt kommen müssen.

Ich muss dazu sagen, dass ich mich viel mit dem Thema Darmgesundheit beschäftige. Selbst wenn jemand nicht so schlimme Beschwerden hat wie ich damals: Allein schon der Fakt, dass jemand ständig Verdauungsbeschwerden hat, Blähungen oder nicht regelmäßig auf Toilette gehen kann, wird meist nicht thematisiert. Wenn etwas aber nicht thematisiert wird, kann einem auch nicht auffallen, dass etwas nicht normal ist. Und so etwas ist nicht normal! Dafür möchte ich ein Bewusstsein schaffen und dass man da schon schauen darf, ob etwas an der Ernährung zu optimieren ist. Um langfristig solche Krankheitsfälle und daraus resultierende chronische Krankheiten zu vermeiden.

Was ist eigentlich normal? Ich sehe so oft bei meinen Kundinnen, dass sie denken, sie könnten an ihrer Situation nichts ändern. Doch man kann es ändern! Man muss nicht damit leben, dass man sich jeden Tag aufgebläht fühlt und Schmerzen hat. Vom Arzt wird sowas schnell mal abgetan als Reizdarm und das war’s dann.

Ich kann das auch in meiner Erfahrung bestätigen. Ich finde es unheimlich erschreckend, wie viele junge Frauen es gibt, die es als völlig normal erachten, dass man nur einmal in der Woche „groß“ auf Toilette muss. Am Anfang war ich über darüber total verwundert, aber es wurden im Laufe der Jahre immer mehr junge Frauen mit dieser Ansicht. Dazu kam, dass ich in der Notaufnahme viele Frauen mit Unterbauchbeschwerden behandelt habe, bei denen man zu 90 Prozent nichts gefunden hat. Es liegt in den meisten Fällen am Darm, der solche Beschwerden machen kann. Doch da fehlt den Menschen das Bewusstsein dafür, dass der Darm so gereizt sein kann, dass er so massive Schmerzen verursachen kann.

Gegenüber meinen Kollegen fällt es mir oftmals schwer, meine Meinung da selbstbewusst zu vertreten, aus Angst, als Scharlatan angesehen zu werden. Für mein Leben und die Art und Weise, wie ich esse, wurde ich belächelt. Ich wurde als Rotkäppchen im Dienst bezeichnet, weil ich immer mein eigenes Essen in einem Korb dabei hatte. Weil es mir wichtig ist, trotzdem und regelmäßig zu essen, damit ich eben nicht wieder in dieses kopflose Essen verfalle.

Wenn wir gerade über das Thema Stuhlgang sprechen: Was ist diesbezüglich denn nun normal?

Theoretisch ist es tatsächlich so, dass es normal wäre, nach dem Essen auf Toilette zu gehen. Wir haben unseren Darm aber so trainiert, dass wir die Toilettengänge reduziert haben. Unsere Verdauungsvorgänge werden aber trotzdem mit jedem Essen angeregt, weshalb es gesund wäre, einmal am Tag Stuhlgang zu machen. Wer Babys hat, der weiß, dass die meistens gleich Stuhlgang haben, nachdem sie getrunken haben. Kinder sind da wahnsinnig intuitiv.

Würdest du denn sagen, dass das Thema Essen in unserer heutigen Gesellschaft deutlich mehr ist als einfach nur Essen im Sinne von Nahrungsaufnahme?

Ich sage immer ganz rational: Essen sollte an Bedeutung verlieren. Wenn man auf die wissenschaftliche oder rein physiologische Bedeutung von Essen geht, ist es schlichtweg die Energie, die wir für unsere Zellen haben. Proteine liefern die Bausteine für unsere Zellen und damit sollte ich meinen Körper versorgen. Möglichst mit hochwertigen Produkten und nicht solch einen Mist mit lauter Zusatzstoffen, die ich in mich hineinstopfe.

Ich sehe aber auch, dass Essen bei den meisten Menschen extrem emotional gefärbt ist. Das ist antrainiert! Wenn ich an meine Oma denke … die sagte oft: “Heute geht’s uns nicht so gut, komm, wir gönnen uns ein Eis.” Bei solchen Sätzen ertappe ich mich ja selbst manchmal bei meinen Kindern, weil es einfach so drin ist im System.

Man kriegt solche Muster mit von seinen Vorfahren, aber dann kann ich mich bewusst dagegen entscheiden.

Ich glaube, dieses Überessen, sich mit Essen trösten, sich mit Essen etwas Gutes tun, das ist einfach viel zu viel. Das heißt nicht, dass man nicht mal etwas genießen soll. Treffe dich mit deinen Freunden und habt einen geselligen Abend, an dem ihr miteinander esst und trinkt. Darum geht’s gar nicht, sondern um den Alltag: Warum muss jedes Essen etwas sein, das emotional etwas mit mir tut? Warum kann ich nicht einfach etwas essen, weil der Körper will, dass ich ihn einfach mit den von ihm gewünschten, nötigen Nährstoffen versorge? Dann setzt auch wieder mein Körpergefühl ein, durch das ich spüre, wann ich überhaupt etwas zu essen brauche. Mein Körper meldet mir sehr genau, was er braucht.

Ich kann zum Beispiel jeden Tag dasselbe essen, weil ich genau weiß, was mir gut tut. Und wenn mein Körper noch mehr oder etwas anderes braucht, dann meldet er sich. Dieses Wissen bringt mir unglaublich Erleichterung und Erfüllung. Es erfüllt mich sogar noch mehr als Essen, als es für mich noch etwas Emotionales war. Was ich für mich selbst auch merken durfte: Dass ich allein mit dem Essen nicht dorthin komme, wo ich hinkommen wollte. Als ich in meinem Leben vieles gemacht habe, was gegen mein Innerstes ging, kamen auch die Beschwerden zurück. Aber das kriegt man eben erst dann gelöst, wenn man auf die Suche nach den Dingen geht, die nicht gut sind und auch mal dorthin geht, wo es auch mal unangenehm wird.

Definitiv. Was glaubst du, wie die Verbindung zwischen unserem Darm und dem Essen ist? Und welche Rolle spielen die Emotionen beim Essen? Hast du da für dich eine Erklärung?

Ich finde schon, dass das eine Rolle spielt. Nach unserem Gehirn hat der Darm am meisten Nervenzellen in unserem Körper. Das Gewebe des Darms ist auch dasselbe, aus dem das Gehirn geformt wurde. Ich glaube, dass das emotional Gefärbte antrainiert ist. Das ständige schlechte Gewissen wegen Essen und all die Gefühle, die ich mit Essen verbinde oder auch durch Essen stillen möchte.

In der Kindheit gibt es ja oft den Triggerpunkt, dass man Schokolade bekommen hat als Belohnung oder Trost.

Unser Gehirn liebt Gewohnheiten! Denn in den Gewohnheiten funktioniert unser Gehirn im Energiesparmodus. Deshalb muss man an den Kern kommen, denn nur so bekommt man Gewohnheiten auch gelöst. Man muss rational verstehen: Jetzt kommt wieder dieser Ablauf für mich, der mir aber nicht gut tut, und den durchbreche ich jetzt. Es dauert allerdings seine Zeit, bis sich die neue Gewohnheit dann festigt. Man sagt, dass es ungefähr 30 Tage braucht, eine neue Gewohnheit anzutrainieren.

Es gibt eine bestimmte Anzahl an Menschen in Deutschland, die als essgestört gilt. Glaubst du, die Dunkelziffer ist höher? Oder wie würdest du das Verhalten beschreiben, wenn sich das Gedankenkarussell den gesamten Tag nur ums Essen dreht?

Da sollten wir generell erstmal fragen: Was ist denn ein gestörtes Essverhalten? Das ist wirklich interessant. Ich bin der Meinung: Wenn ich bewusst nicht auf meine Ernährung achte und einfach in mich hinein schaufle, was ich gerade so will – auch wenn ich nicht offensichtlich sehr übergewichtig bin, häufe ich Krankheiten an. Die ganzen metabolischen Krankheiten: Ich habe einen Diabetis, der mit Krankheiten versorgt wird. Mein Blutbild wird immer schlechter. Mein Cholesterin ist jenseits von gut und böse. Dann habe ich einen Herzinfarkt. Dann habe ich einen Schlaganfall. Das fängt ja alles damit an! Ich finde, DAS ist ein gestörtes Essverhalten. Mal abgesehen davon, dass die Dunkelziffer derer, die sich nicht outen und dennoch eine Essstörung haben, viel höher ist als das, was in den Registern steht.

Viele wissen ja auch einfach nicht, dass das, was sie da tun, nicht normal ist! Ich dachte ja früher auch, dass es normal ist, ständig darüber nachzudenken, wie viele Kalorien das Essen hat, wie viel Sport ich schon gemacht habe … für mich war das damals völlig normales Verhalten. Ich habe erst viel später gelernt, dass das mit „normal“ rein gar nichts zu tun hat!

Es ist immer ein “Grenzen leben”. So leben, wie die anderen es für richtig erachten. Ich glaube, jeder hat es in der Hand, etwas zu ändern. Jetzt schreien bestimmt Einige „nein, ich nicht!“ – Aber wer verbietet denn irgendjemandem, einfach mal gegen die Norm zu leben? Man wird dafür nicht eingesperrt und man wird dafür auch nicht gesteinigt.

Gerade beim Essen ist es für viele dennoch schwierig, sich von dem zu lösen, was in der Gesellschaft als normal gilt. Denkt jemand an intuitives Essen, meinen die Menschen oftmals „Ohje, da nehme ich bestimmt zu, wenn ich plötzlich alles esse, was ich essen darf“. Deshalb finde ich intuitives Essen ein etwas schwieriges Thema: Weil man dahinter blicken muss und verstehen muss, dass man erstmal Dinge auflösen muss, damit intuitives Essen funktioniert.

Das, was du sagst, ist mir auch schon ganz oft bei Patienten aufgefallen. Wenn es ans Essen geht, verbinden es viele mit Gesundheit. Doch dann kommt die Unsicherheit. Mir fällt immer wieder auf, dass in unserer eigentlich sehr gesunden Gesellschaft viele so sehr in sich hinein hören und nicht wissen, was normal ist und was nicht. Sie wollen es vom Arzt abgeklärt wissen aus Angst, etwas falsch zu machen.

Das ist aber tatsächlich genau der falsche Weg! Wenn man sich selbst nicht mehr vertraut und nicht mehr so viel Körperbewusstsein entwickeln kann, um selbst entscheiden zu können, was gesund ist und was nicht. Das ist ein ganz großes Thema, was unbedingt geändert werden muss. Es würde auch das Gesundheitssystem entlasten! So viele Arztpraxen sind überlastet, doch das müsste gar nicht sein.

Am Ende zahlt das alles auf den Selbstwert ein. Wenn ich mir selbst aber nicht wert bin, dorthin zu schauen und mich dazu zu entscheiden, mich auf mich konzentrieren und nicht auf das zu hören, was andere da draußen sagen, wird das nicht funktionieren. Wie du schon sagtest: Es ist so schwierig, sich hinzustellen und vor den Kollegen seine Einzelmeinung zu vertreten. Würden wir aber auf uns hören, auf unseren Bauch, unseren Körper, unser Gefühl, dann wären wir mit unserer Meinung gar nicht mehr allein.

Es gibt immer wieder auch viele junge Frauen, die übergewichtig sind und bei denen ganz wenig Selbstwert und Selbstbewusstsein da ist. Bei denen das Urbedürfnis, sich selbst am Leben zu erhalten, so gering ist, dass sie sich unbewusst schaden damit. Das ist mir in den vergangenen Monaten extrem aufgefallen. Ich weiß nicht, ob meine Wahrnehmung da geschärft war oder tatsächlich viel mehr solcher Frauen in den Notdienst gekommen sind als sonst. Das tut mir in der Seele weh, das zu beobachten. An diese Frauen komme ich aber auch ganz schlecht ran, weil hinter diesen Problemen etwas ganz anderes steckt.

Um die psychischen Probleme kümmert sich da viel zu selten jemand. Das ist ja auch bei Programmen so, in die man übergewichtige Kinder steckt.

Ich glaube, es ist für Eltern auch ganz schwer sich einzugestehen, dass mein Kind übergewichtig ist. Weil es damit emotionale Lücken füllt. Dafür müsste ich mir aber einen Spiegel vorhalten und an mir selber arbeiten.

Deshalb ist es so wichtig, einzuschreiten, bevor Übergewicht entsteht. Da kann ich jedem nur empfehlen, mal auf die Seite von Confidimus zu schauen. Das ist ein Angebot für Eltern, das Eltern dabei begleitet, ihren Glauben in intuitives Essen zu stärken und ihr Kind demnach zu erziehen.

Ich fand das ganz spannend, was bei meinen Kindern passiert ist, als ich gelernt habe, loszulassen. Meine Kinder nehmen sich tatsächlich ein Vorbild an mir und sagen: „Mama, ich esse, was du isst, aber danach hole ich mir dann was Süßes“. Das steht bei uns immer rum und sie dürfen sich immer etwas davon nehmen. Ich denke nämlich: wenn man Süßes verbietet, wird es so besonders, dass es sich die Kinder in anderen Familien oder bei Freunden holen. So entwickeln sie kein gesundes Verhältnis zu diesem Thema. Kinder verstoffwechseln Zucker ja auch ganz anders und brauchen ihn manchmal einfach auch für die Entwicklung.

Genau das ist so wichtig, den Kindern beizubringen: Dass das Bedürfnis nach Zucker kein emotionales ist, sondern ein körperliches. Wenn man als Eltern genau hinschaut, erfährt man so recht schnell, ob ein Kind Süßes will, weil es damit etwas verstecken möchte oder sich trösten möchte, oder ob es nur einfach Energie fürs nächste Fußballspiel braucht. Liebe Franziska, vielen Dank für das spannende Gespräch!

Ich danke auch.

Ihr wollt noch mehr von Dr. Franziska Rudolph erfahren? Dann schaut mal auf ihrer Website vorbei.

„Ich bestell von morgens bis abends beim Universum und freu mich dann, wenn geliefert wird“, erzählt Anjana Gill im Interview. Schnell wird klar, dass es sich im Leben von Anjana Gill um Spiritualität und Manifestation dreht. Das war nicht immer so. Anjana arbeitete jahrelang in der Mode- und Textilbranche, bis sie ihrer Faszination für die Spiritualität folgte und diese Leidenschaft zum Beruf machte.

Nun ist sie Autorin und mit ihrem Buch „Danke liebes Universum“ zeigt sie, wie einfach die Kommunikation mit  dem Universum ist. Das Universum liefert immer! Der Trick dabei besteht darin, dass du dir deine Wünsche manifestierst und mit Leichtigkeit daran glaubst, dass dein Wunsch zur richtigen Zeit geliefert wird. Das Schöne: Die Bestellung ist kostenfrei!

Bestellst du schon beim Universum? Spätestens nach diesem Interview tust du es auch 😉
Zu hören hier, auf iTunes oder Spotify! Ich freu mich über dein Feedback!

Anjana Gill beweist mit ihrer offenen und herzlichen Art, dass Spiritualität weit mehr als Hokuspokus ist. Wenn du an einem Punkt im Leben stehst, an dem du dir ein wenig Glück vom Universum wünschst, wird es dir zuteil. Das ist das Gesetzt der Anziehung: Zweifelst du, ziehst du Zweifel an und strahlst du Freude aus, ziehst du Freude an.

Das Interview mit Anjana Gill zeigt dir nicht nur eine Art, dein Leben aus einer vielleicht ganz neuen Perspektive zu sehen, sondern es ist zugleich ein energiegeladener und unfassbar positiver Reminder für all diejenigen, die schon etwas länger auf ihre Bestellung warten.

Wenn du dich auf Glück und Wohlfühlen programmierst, wird das Universum die richtigen Situationen und Menschen liefern, dass genau dieser Zustand eintritt. Vertraue darauf, dass das Universum dann liefert, wenn die richtige Zeit gekommen ist.

Ich lege dir diese Podcastfolge sehr ans Herz, weil auch ich aus Erfahrung bestätigen kann, wie wichtig es ist, eine positive Einstellung zu haben, um eine nachhaltige Veränderung im Leben zu erzielen.

In der heutigen Podcastfolge habe ich Eva Niggl zu Gast. Heute sagt sie: Nie wieder Diät. Im Interview erzählt sie offen und ehrlich von ihrer weit in die Kindheit zurückreichende Diätgeschichte. Angefangen hat alles mit einer Kalbfleischdiät im Säuglingsalter, weil sie als Frühchen zur Welt kam. Vielen Dank für deine Offenheit liebe Eva!

Die Mutter von zwei Söhnen arbeitet kinesiologisch in ihrer eigenen Praxis und hat einen langen Weg zu sich selbst hinter sich, welcher über zahlreiche Diäten führte. Bereits mit 11 Jahren machte Eva ihre erste Diät. Auslöser war ihre Turnleiterin, die ihr sagte, dass sie zu dick ist. Das verletzte Eva sehr und sie fing an sich mit dem Thema Abnehmen auseinanderzusetzen. Aus einer Jugendzeitschrift für Mädchen entnahm sie Tipps und Tricks, wie sie am schnellsten Gewicht verliert. Die Folge: Essen nach „Maß“. Eva Niggl zählte genau ab, was sie zu sich nahm und was schon zu viel war. Im Teenageralter war es nicht weniger schwer, weil ein Freund ihres Ex-Freundes sie als pummelig bezeichnete. Das spornte Eva weiter an, sämtliche Diäten auszuprobieren.

ERNÄHRUNG WAR SCHON ALS SÄUGLING EIN THEMA

Evas Mutter litt an einer Schwangerschaftsvergiftung, wodurch Eva zu früh auf die Welt kam. Sie nahm keine Nahrung zu sich und legte somit auch nicht an Gewicht zu. Die Ärzte wussten nicht weiter und fütterten Eva mit selbst gekochtem und klein püriertem Kalbsfleisch durch Sonden zu. Schon da nahm das Thema Essen einen großen Raum in Evas Leben ein. Ihre Mutter machte sich stets Sorgen, dass sie zu wenig aß und ihr war es lieb, dass Eva etwas mehr auf den Rippen hat, weil es sonst auch lebensgefährlich für Eva hätte werden können. Lange Zeit noch aß Eva Niggl immer das zuerst, was sie nicht mochte. Rückblickend und reflektierend sagt Eva selbst, dass dieses frühkindliche Traumata ein Auslöser dafür war, dass sie als Teenager zu viel gegessen hat. Die Angst, nicht genug zu bekommen und krank zu werden oder gar die Angst ums eigene Leben war tief in ihr verankert. Dieser Glaubenssatz begleitete Eva durch ihre Kindheit bis ins Erwachsenenalter.

NIE WIEDER DIÄT – DENN DAS BEDEUTET LANGFRISTIGER UND UNNÖTIGER VERZICHT

Heute findet Eva Niggl alle Diäten nur noch anstrengend. Würde sie jeder Diät aus einer Zeitschrift Glauben schenken, dürfte sie wahrscheinlich gar nichts mehr essen. Sie isst aber z.B. abends gern einen Apfel und lässt sich das mittlerweile auch nicht mehr verbieten. Das ist der Grund, warum Eva so begeistert vom intuitiven Essen ist. Sie lernte auf ihren Körper und auf ihr Hungergefühl zu achten. So spürt sie in sich hinein und isst, worauf sie Lust hat – ganz ohne Verzicht. Eva glaubt, dass eine Diät gar nicht lange durchzuhalten ist, weil irgendwann der Körper wieder Appetit auf Eis oder Schokolade hat. Das ist ganz normal und vor allem okay. Also warum darauf verzichten? Der Körper verlangt nach dem, was er gerade braucht.

Schaut sich Eva heute Bilder aus ihrer Kindheit und Teenagerzeit an, empfindet sie sich nicht als zu dick. Der Kommentar ihrer damaligen Sportlehrerin war übertrieben und löste aus, dass sie bis zu ihrem 30. Lebensjahr eine Diät nach der anderen versuchte. Erst als sie ihren Mann kennenlernte, kam sie in sich an und wurde ruhiger. Heute kann Eva Niggl von sich aus sagen, dass sie sich mag.

STATT DIÄT: ANNEHMEN, WAS IST, DAMIT ES SICH LÖSEN KANN

Das ist in der Kinesiologie ein Ansatz und kann gut auf sich und den eigenen Körper bezogen werden. Eva hat es nichts gebracht, erst abzunehmen und Komplimente zu bekommen, weil sie sich selbst dann noch nicht wohl fühlte. Daher ist es wichtig zu schauen, was überhaupt der Auslöser für das Unwohlsein ist, welches dich antreibt abzunehmen. Wenn das klar ist, was dahinter steckt, kannst du dich annehmen und dann das Thema abnehmen angehen.

Es gibt kein klassisches „gesund“ und „ungesund“, dafür sind wir alle viel zu verschieden. Du solltest selbst herausfinden, was für dich gesund ist, d.h. was dir in dem Moment gut tut und auf was du lieber verzichtest. Eva stellte fest, dass sie in ihrer Schwangerschaft immer am intuitivsten und somit gesündesten gegessen hat. Was Eva Niggl an Diäten so richtig gut und was wirklich nervig findet, verrät sie im Podcastinterview.

INTUITIV ESSEN BEDEUTET BEI SICH SELBST ANKOMMEN.

Zu ihrem gesunden und intuitiven Leben gehört heute auch, dass sich Eva regelmäßige und bewusste Auszeiten gönnt. Seit längerer Zeit geht sie morgens laufen, was sie immer wieder zurück zu sich bringt. Das wichtigste und schönste ist, dass Eva Niggl mit Überzeugung sagen kann, dass sie sich wohl in ihrem Körper fühlt.

Du möchtest noch mehr über Eva Niggl erfahren? Dann hör in die Podcastfolge rein! Ich freue mich über dein Feedback!

Wahrscheinlich fragst Du Dich auch hin und wieder, wie die Stars und Sternchen es pünktlich zu den Oscars schaffen, so unfassbar rank und schlank auszusehen?! Möglichkeiten gibt es da einige, wie ich in den letzten Podcastfolgen zum Thema Ernährungstrends verdeutlicht habe. Einführend zum Trend der Woche möchte ich dich gern etwas fragen: Isst Du regelmäßig oder lässt Du hin und wieder bewusst eine Mahlzeit aus? Prinzipiell ist dagegen gar nichts einzuwenden, nur solltest Du wissen, dass auch das eine Art der Diät sein kann.

Intermittierendes Fasten oder auch Intervallfasten

In diesem Beitrag erzähle ich Dir, was das überhaupt ist und warum es dafür Pro’s und Kontra’s gibt. Wie so oft lässt sich ein Ernährungstrend nämlich nicht pauschalisieren.

ESSEN, WENN DU HUNGER HAST ODER IST DAS SCHON EINE DIÄT?

Eine Diät ist es dann, wenn Du nach Stechuhr isst, Deine Bedürfnisse unberücksichtigt lässt und das Essen ewig hinauszögerst, obwohl der Magen knurrt. Du lässt also ganz bewusst Mahlzeiten aus und ignorierst Dein Hungergefühl. Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass Du eine Diät machst. Eine Diät im Sinne von Gewichtsabnahme und einer schmaleren Taille. Denn das intermittierende Fasten bietet auch verschiedene Methoden, dem Darm eine Pause zu gönnen, indem Du eben ganz bewusst längere Essenspausen einlegst und auf Mahlzeiten verzichtest.

Die wohl bekannteste und momentan üblichste Form des intermittierenden Fastens ist das Essverhältnis von 16 zu 9, d.h. Du fastest 16 Stunden und isst neun Stunden – natürlich nicht non stop 😉 Konkreter: Entweder lässt Du das Frühstück ausfallen oder das Abendessen. Für mich persönlich ist das unvorstellbar. Ohne Frühstück komme ich nicht in die Gänge und ohne Abendessen kann ich nicht einschlafen, weil mein Körper keine Energie hat und ich friere.

Kannst Du Deinen Körper gut spüren?

Früher konnte ich meinen Körper nicht so gut spüren. Ich habe einfach nach Plan gegessen, bei Hunger habe ich konsequent dagegen gesteuert. Hunger zu haben fand ich gut, weil ich dachte, dass sich dann etwas tut und ich abnehme. Heute bin ich schlauer. Wenn Du mir sagst, intermittierendes Fasten tut Dir gut, frage ich sehr kritisch nach, was genau Dir daran gut tut. Oft steckt nämlich eine ganz andere Wahrnehmung hinter dieser Ernährungsform:

  • Du spürst endlich wieder richtigen Hunger

  • Du isst bewusster

  • Du isst langsamer

  • Du isst andere, sorgfältig gewählte Lebensmittel

Das sind nur ein paar wenige positive Wahrnehmungen, die Du beim intermittierenden Fasten erleben kannst. Natürlich gibt es da auch nicht so gute Empfindungen, die dabei eintreten können:

  • Sobald Du dann essen darfst, isst Du ununterbrochen (z.B. aus Angst, nicht genug abzubekommen)

  • Du isst alles, was Du im Kühlschrank finden kannst oder unterwegs ins Auge fällt

  • Du isst wesentlich schneller, schlingst vielleicht sogar

  • Du isst vergleichsweise mehr als sonst und holst somit die bewusst ausgelassene Mahlzeit nach

Mit Interfallfasten kannst Du auch zunehmen

Du siehst, es gibt Für und Wider beim intermittierenden Fasten. Effekte  können in beide Richtungen eintreten und mir haben durchaus schon Kundinnen berichtet, dass sie durch intermittierendes Fasten zugenommen haben.

Wie bei jedem Dogma ist auch der dogmatische Ansatz das Problem. Sobald Du Deine Ernährung und die Form deiner Ernährung näher betrachtest und zum Thema machst, „labelst“ Du Dein Essverhalten. Das bedeutet, Du drückst Deiner Esskultur einen Stempel auf, was dazu führt, dass es 24/7 in deinem Kopf präsent ist. Möglicherweise setzt Dich das sogar unter Druck. Für mich erweckt genau das sehr stark den Eindruck, als wäre es eine Regel, die ich in meinen Alltag integrieren muss, um „irgendetwas“ in den Griff zubekommen.

Weißt Du, wovon ich spreche? Deine Gedanken drehen sich nur noch ums Thema Essen und Du bist nicht mehr in deinem intuitiven Essverhalten. Und außerdem: Ist es wirklich wichtig, die Ernährung in den Griff zu bekommen? Viel wichtiger ist es doch, sich selbst wieder zu spüren, die eigenen Bedürfnisse und Muster zu kennen und zu wissen, was Hunger ist. Frage Dich, wann Du satt bist, ohne ein Völlegefühl zu haben. Und dann darfst Du gerne mal längere Pausen machen, wenn sie dir gut tun. Wenn Du keinen Hunger hast und Dir einfach nicht nach Essen ist. Hunger ist ein Zeichen dafür, dass Dein Körper Energie braucht und das ist ein klares Zeichen, dass Du etwas essen solltest. Vertraue Dir und hör auf Deine Signale im Körper!

NUR, WENN ES EIN INNERES BEDÜRFNIS IST

Wenn es Dir gut tut, die eine oder andere Mahlzeit wegzulassen, weil Du keinen Hunger hast, dann ist es auch keine Diät, sondern eine ganz normale Reaktion auf ein inneres Bedürfnis. Nämlich das Bedürfnis, genug zu haben. Kinder fasten beispielsweise manchmal automatisch. Und auch intuitive Menschen tun das. Nach Tagen, die von falschem Essen geprägt waren oder an Tagen mit zu wenig Bewegung, verzichten Kinder und intuitive Menschen gerne mal auf die ein oder andere Mahlzeit. Ganz automatisch, ohne Zwang, einfach weil kein Hungergefühl vorhanden ist. So geht bedürfnisorientiertes Essen. Viel Erfolg!

Du wünschst Dir Unterstützung auf Deinem Weg? Dann schau doch mal bei unseren Angeboten vorbei.

Auch in dieser Woche geht es um besondere Ernährungstrends.  Heute erzähle ich dir einige interessante Details über die Ketogene Ernährung.  Keto… was? Was ist das überhaupt für eine Ernährungsform, für wen macht es Sinn, sich danach zu richten und: kann ich es empfehlen?

Was ist ketogene Ernährung eigentlich genau?

Zur Definition: Ketogene Ernährung ist eine Form der Low Carb Ernährung, bei der bewusst auf Kohlenhydrate verzichtet wird.  Diese Ernährungsform wird dadurch definiert, dass im Körper spezielle Moleküle entstehen: Die Ketonkörper. Entscheidende Kriterien für eine ketogene Ernährung:

  • Kohlenhydratzufuhr ist auf ein absolutes Minimum reduziert

  • Es wird überwiegend Fett aufgenommen

  • Dadurch soll die Fettverbrennung erhöht werden

Die empfohlene Tagesmenge an Kohlenhydraten liegt bei 0 bis maximal 50g pro Tag. Nur zum Vergleich: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Aufnahme von ca. 300g Kohlenhydraten pro Tag.  Also ein erheblicher Unterschied. 50g Kohlenhydrate sind wirklich eine sehr geringe Menge. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, was bzw. wie viel Kohlenhydrate Du zu Dir nehmen darfst, folgt eine kleine Übersicht an Lebensmittel mit Mengenangabe:

Hierin sind 50g Kohlenhydrate enthalten:

  • 100g Couscous

  • 2 Scheiben Vollkornbrot

  • eine große Schale Cornflakes

  • ein kleiner Teller Nudeln

  • eine halbe Tafel Schokolade

  • ein Spezi

  • eine große Süßkartoffel

  • Linsen oder Kidneybohnen

Natürlich ist mit einer dieser Lebensmittel das absolute Maximum bereits erreicht. Deshalb setzt die Ketogene Ernährung eher auf Mahlzeiten, die ausschließlich aus Gemüse bestehen, aber auch da heißt es: Weniger ist mehr! Vor allem bei Karotten, Paprika und Wurzelgemüse ist der Kohlenhydratgehalt recht hoch. Die passendere Alternative ist grünes Gemüse, wie Rosenkohl, Grünkohl, Kohlrabi oder Wirsing. Obst ist auch nicht wirklich empfehlenswert, da die meisten Obstsorten zu viel Zucker enthalten. Stattdessen darf mit Fleisch, Fisch und Eiern aufgewertet werden.

Butter, Öle und Sahne als Kaffeeersatz – alles Low Carb

Das Fett. Kokosöl, Nüsse, Olivenöl und sogar Butterschmalz bilden die Grundlage der Ernährung.  Eine Kundin startete mal den Selbstversuch, ihr Frühstück durch einen sogenannten Bullet Proof Coffee zu ersetzen.Was ist jetzt schon wieder ein Bullet Proof Coffee? Das ist ein Kaffee bestehend aus Kaffee, Weidebutter, hochwertigen Ölen und teilweise Kondensmilch, also Kaffeesahne. Nährwert: 98% Fett, 1% Protein. Hm, darüber kannst Du Dir jetzt selbst eine Meinung bilden 😉

Bringt Ketogene Ernährung das Fett zum Schmelzen?

Und die große Frage: Was soll bringt Ketogene Ernährung?  Durch diese Art der Ernährung kommt der Körper in die sogenannte Ketose, ein Stoffwechselzustand, bei dem im Blut Ketonkörper vorhanden sind und zwar mehr als im „normalen“ Zustand. Dadurch soll die Fettverbrennung erhöht werden, obwohl der Hauptteil der Nahrung aus Fett besteht. Die Leber produziert diese Ketonkörper und zwar aus Fett. Klingt prima, denn zudem ist die Insulinausschüttung auch sehr gering.  Aber das ist sie auch, wenn Du Dich diesem Ernährungstrend nicht anschließt, sondern dich ausgewogen und bedürfnisorientiert orientierst.

Die versprochenen Vorteile der Ketogenen Diät hängen mit dem Insulinspiegel zusammen: Der ist nämlich konstant niedrig, was dazu führt, dass auch der Blutzuckerwert nicht mehr so schwankt, keine Heißhungerattacken auftauchen und der Fettstoffwechsel angekurbelt wird. Deine Sättigung tritt dadurch eher ein.  Ja, ich glaube durchaus, dass diese Effekte eintreten, aber dennoch solltest Du diese Ernährungsform mit Vorsicht genießen.

Was spricht gegen die ketogene Ernährung?

  1. Für mich ist es einfach nicht alltagstauglich. Ich gehe gern oft und gut essen, treffe Freunde oder bin auch häufig zum Business Lunch verabredet. Die Ketogene Ernährung empfinde ich auf Dauer als schwierig umsetzbar. Die Ketogene Ernährung ist eine “Ganz-oder-gar-nicht-Entscheidung“, welcher ich mich nicht stellen möchte, dafür bin ich viel zu sehr Genießerin.

  2. Jede minimale Ausnahme kann Dich und Deinen Körper völlig überfordern. Schon zu viel Obst kann dazu führen, dass Dein Körper mit dem Abbau der Kohlenhydrate schlichtweg überfordert ist. Du fühlst dich müde und schlapp. Der Mensch ist ja ein Gewohnheitstier und gewöhnt sich natürlich auch an die kohlenhydratarme Ernährung.

  3. Und, wie der Name schon sagt, ist es auch eine Diät. So wie alle anderen Ernährungsformen, bei denen Du gegen Deine eigenen Bedürfnisse arbeitest, schränkst Du dich ein. Du isst nach Plan und nicht nach Lust oder Appetit.

  4. Bei bestimmten Erkrankungen wird die Ketogene Diät empfohlen. Das mag möglicherweise auch Sinn machen, aber jeder gesunde Mensch sollte genau überlegen, ob er diese extreme Form der Ernährung für sich wählt. Schließlich geht diese mit viel Disziplin und Verzicht einher. Vertraue lieber Deinen Bedürfnissen, den eigenen Signalen des Körpers. Sonst findest Du Dich auf lange Sicht in Gedankenkreisen wieder, geleitet von der Frage: Darf ich oder darf ich das jetzt nicht essen?

  5. Der Abbau von Kohlenhydraten wird immer schwieriger, da der Körper wirklich entwöhnt wird und das führt langfristig dazu, dass der Stoffwechsel einschläft. Einmal verlernt, braucht der Körper Zeit, um sich wieder an Kohlenhydrate zu gewöhnen. Ich hatte diesen lahmen Stoffwechsel auch schon, zwar nicht aufgrund der Ketogenen Ernährung, aber ich weiß, wie lange es dauert und wie elend es einem geht, bis sich der Körper wieder an eine “normale” Ernährung gewöhnt hat.

  6. Und der mit Abstand wichtigste Punkt: Die Ketogene Ernährung kann krank machen. Verdauungsstörungen, Müdigkeit und Erbrechen sind keine Seltenheit. Das ist aber noch harmlos. Viel schlimmer ist, dass der Körper total übersäuern und eine sogenannte Ketoazidose entstehen kann. Das Blut übersäuert durch zu viele Ketonkörper und das ist ernsthaft lebensgefährlich. Auch steigt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Leber und Nieren können angegriffen werden und es kann durch zu geringe Zufuhr von bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen zu Mangelerscheinungen kommen.

Gesunde Ernährung sieht anders aus

Und wie so oft steht wieder zur Diskussion: Ja, aber wenn ich mich dabei gut fühle? Ja es mag sein, dass Du Dich dabei gut fühlst. Denn du tust Deinem Körper durch viel Gemüse und weniger Zucker ja erstmal wirklich etwas Gutes. Du ernährst Dich vermutlich gesünder als vorher.  Wie schon gesagt. gibt es aber einfach zu viele „Gefahren“, die diese Diät mit sich bringt. Daran solltest du denken. Keine Ernährungsform ist komplett schlecht für dich. Bekommst du nun Lust auf etwas Süßes oder Kohlenhydrathaltiges, bist du im Zwiespalt. Soll ich, oder soll ich nicht? Wenn Du es nicht schaffst, Dich zurückzuhalten, fühlst Du Dich vermutlich nicht gut. Du befindest Dich schneller, als gedacht in der so gefürchteten Negativspirale und fängst an, an Dir selbst zu zweifeln. Ist es das wert? Meine Meinung – ein klares NEIN.  Es darf viel einfacher sein. Hör auf Deinen Körper, denn Dein Körper weiß Bescheid!

Somatische Intelligenz bedeutet übersetzt Körperintelligenz. Sie ist jedem von uns angeboren und hilft dir, wichtige Entscheidungen zu treffen – wenn du sie nicht schon über Jahre überhört hast. Denn dann ist davon meistens nicht viel übrig geblieben. Du handelst eher kopfgesteuert und triffst Entscheidungen rund um deinen Körper nur selten aus dem Bauch heraus? Wie oft hörst du auf die Meinung anderer, glaubst den Diättipps der neuesten Frauenzeitschrift oder folgst dem gut gemeinten Rat deiner Kollegin – statt einfach dir selbst zu vertrauen?

SOMATISCHE INTELLIGENZ WEIST DIR DEN WEG ZU EINER GESUNDEN, FÜR DICH PERFEKTEN ERNÄHRUNG.

Wenn du Kinder hast, kennst du es: sobald ein Baby Hunger hat, meldet es sich und brüllt was das Zeug hält. Sobald es genug getrunken hat, sei es von Mutters Brust oder aus der Flasche, wendet sich das Kleine zufrieden zur Seite und schlummert ein. So oder ähnlich sieht es in den ersten Lebenswochen und -monaten eines Neugeborenen aus. Ein kleiner, im Körper sitzender Ernährungsberater kommt mit auf die Welt und steuert Hunger- und Sättigungssignale, aber auch alle anderen Gefühle dafür, was der Körper braucht. Aber warum ist bei den meisten von uns so wenig davon übrig geblieben?

Wo ist die Somatische Intelligenz geblieben?

Es fing schon in der Kita oder im Kindergarten an, dass du als Kind zu einem bestimmten Essverhalten erzogen wurdest. Freunde, die Familie und andere „Außeneinflüsse“ prassten auf dich als Kind ein und veränderten die persönliche Haltung, die persönliche Einstellung gegenüber dem Essen und haben so auch einen Einfluss auf deinen ursprünglichen, natürlichen Instinkt.

Süßigkeiten sind schlecht, Obst ist gesund, iss mehr Gemüse, alles Grüne ist aber uncool, nicht so viel Eis, trink bitte mehr … –  wie soll man sich da noch auf sich selbst konzentrieren und seinem Gefühl folgen können?

Die äußeren Einflüsse nehmen im Laufe der Jahre immer mehr zu, du nimmst bestimmte Gewohnheiten an, die sich mit zunehmendem Alter immer weiter festlegen Je länger du einer Gewohnheit folgst, umso schwieriger wird es, sie wieder loszuwerden.

Die gute Nachricht: in jedem von uns steckt immer noch ein Hauch somatischer Intelligenz – es liegt an dir selbst, diesen wieder zum Leben zu erwecken.

JEDER IST ANDERS, JEDER IST EINZIGARTIG.

Da hilft keine Meinung vom Büronachbarn, dem die Low-Carb-Diät vielleicht zu 5 kg weniger verholfen hat. Da hilft einzig und allein nur, dir selbst zu vertrauen. Dich zu verabschieden von bestimmten Verhaltensmustern, die du dir über die Jahre angeeignet hast, und dir selbst wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Mehr Selbstvertrauen. Mehr Glaube an das, was in dir steckt.

Gesunde, ausgewogene Ernährung sieht anders aus

Es ist kein leichter Weg, aber es ist ein machbarer Weg. Ich selbst habe mich lange Zeit mit mir und meinem Körper beschäftigt. Habe verschiedene Diäten ausprobiert, bis zu Nulldiät war alles dabei, dazu unregelmäßiger, aber exzessiver Sport, so dass mein Stoffwechsel irgendwann im Keller war und ich beim Anblick von Essbarem schon 1kg mehr auf der Hüfte hatte. Ich war nie richtig übergewichtig, habe mich aber auch nie wirklich wohl in meinem Körper gefühlt. Bei allem, was ich gegessen habe, hatte ich die genaue Kalorienzahl im Kopf und bin, sobald ich zu viel gegessen hatte, laufen gegangen, um Überflüssiges wieder abzubauen. Purer Stress, den ganzen Tag lang. So kann es nicht funktionieren. Aus Interesse habe ich ein Fernstudium zum Ernährungscoach gemacht, um das Wissen, das ich mir über die Jahre angelesen habe, zu fundieren. Ich fand raus, dass alles, was man an „latest news“ in Fitnesszeitschriften zu lesen bekommt, gar nicht unbedingt stimmt. Dass ausgewogene, gesunde Ernährung ganz anders aussieht. Und dass auch die Psyche eine große Rolle spielt. Eigentlich genau das, was ich an mir selbst beobachten konnte.

Mit den Jahren bekam ich ein Gespür dafür, die eigenen Körpersignale wieder mehr zu beachten. Ich fand heraus, worauf es ankam. Wie man Hunger und Sättigung wieder in den Griff bekommt und ein Gefühl für diese Signale entwickelt. Durch ständige Beobachtung, hineinhorchen in mich selbst und bewusstes Essen, für das ich mir Zeit genommen habe. In meiner ersten Schwangerschaft merkte ich ganz deutlich, was ich wann brauchte, und vor allem dass ich regelmäßiges Essen brauchte. Auch die darauf folgende Stillzeit war sehr prägend.

Trainer für Somatische Intelligenz

In meiner zweiten Schwangerschaft stieß ich dann auf die Ausbildung zum Trainer für Somatische Intelligenz von Thomas Frankenbach. Ich wusste sofort, das ist genau meins. Alles, woran ich schon Jahre an mir herum experimentierte, gab es anscheinend wirklich. Und es gab sogar jemanden, der mir Methoden aufzeigen konnte, das zu erreichen, was ich mir über die Jahre mühsam selbst versuchte anzueignen.
Es waren zwei sehr aufschlussreiche, lehrreiche, spannende und interessante Wochenenden, an denen ich wahnsinnig viel gelernt habe – nicht zuletzt über mich.

All diese Erfahrungen kann ich meinen Kunden jetzt weitergeben. Und genau das rundet mein Profil als Ernährungscoach und Personal Trainer perfekt ab. Das war es, wonach ich lange gesucht habe und wofür ich keine Worte finden konnte. Jetzt bin ich Trainer für Somatische Intelligenz, unglaublich stolz drauf und freue mich, möglichst vielen Kunden und Kundinnen damit den Weg zu einer entspannten, gelassenen Ernährung ebnen zu können. Denn es lebt sich so viel leichter, wenn man nicht den ganzen Tag darüber nachdenkt, was man darf und was nicht. Sondern sich einfach auf sein Gefühl verlässt.

Kennst du CHI? CHI ist der natürlichste Energy Booster ever.
Mein Mann liebt ihn pur. Ich trinke ihn lieber als Schorle oder nutze ihn für viele andere bunte Leckereien, die ich dir hier verraten möchte.

ERST EINMAL EIN PAAR INFOS ZUM PRODUKT – WAS IST CHI?

CHI ist ein natürlicher Shot, der dank Ingwer und Zitrone fruchtig und scharf zugleich schmeckt. Der Shot enthält bioaktive Pflanzenstoffe die fit und wach machen und gleichzeitig einen Beitrag zu deiner Gesundheit leisten.

Vitamin C aus Acerolafruchtsaftpulver, Ingwer- und Macawurzel-Extrakt, sowie Ginsengwurzel-Extrakt sorgen für deine optimale Performance.
Natürlich kannst du den Shot pur trinken. Ich habe ein paar Dinge ausprobiert und muss sagen: der Shot kann noch viel mehr! Hier ein paar Ideen.

RINGANA CHI_SCHORLE

Ca. 1/2 Liter Sprudelwasser mit 1/2 Fläschchen CHI auffüllen und genießen. Schmeckt unglaublich erfrischend

RINGANA CHI_LATTE

200ml Sojamilch erwärmen. 1/2 CHI in ein Glas oder eine Tasse geben. Mit warmer Sojamilch auffüllen und genießen.

ORANGEN_CHI_DRESSING

Den Saft einer Orange mit 1 TL Senf und 1-2 TL Olivenöl vermengen. 2 EL CHI dazugeben, mit Pfeffer und Salz abschmecken. Schmeckt super über frischem Spinatsalat oder anderen würzigen Salatsorten, wie bpsw. Feld- oder Ruccolasalat.

RINGANA CHI_SECCO

1 Glas Prosecco mit 1-2 EL CHI auffüllen.

RINGANA CHI_BEER

200ml Hellbier mit 2 EL CHI mischen. Ergibt einen fruchtigen Aperitiv, der erfrischend schmeckt und wach macht!

VIEL SPASS BEIM AUSPROBIEREN. Wie nimmst du CHI am liebsten zu dir? Schicke mir DEIN Lieblings-CHI-Rezept!

P.S.: wenn du ein Rezept ausprobieren möchtest, sichere dir am besten gleich deine Ration CHI – jetzt sichern!

Rezepte: Knuspermüsli für dein Frühstück

An verregneten Wochenenden, so wie es jetzt gerade eins ist, verbringe ich die Zeit gerne in der Küche und lege mir neue Vorräte zu. Zum Beispiel von diesem soooooo leckeren Knuspermüsli.
Das Originalrezept ist aus dem Buch „Celebrating Whole Food“ von Amy Chaplin, das ich dir wirklich empfehlen kann, denn es enthält neben diesem Superrezept noch viele andere Köstlichkeiten.

Mein Rezept vom Knuspermüsli ist leicht abgewandelt, da ich nicht immer alle Zutaten zu Hause habe. Auch du kannst etwas experimentieren und dir dein Lieblingsrezept kreieren. Und so geht meine Variante:

Heize den Ofen auf ca. 150°C vor.

Das brauchst Du für das Rezept: Knuspermüsli

35g Kürbiskerne
35g Sonnenblumenkerne und
40g ungeschälte Sesamsamen
in eine große Schüssel mit Wasser und warte, bis sie sich setzen.

In der Zwischenzeit gib
225g Haferflocken (hier gehen bspw. auch Quinoaflocken oder ähnliches)
60g gehackte Mandeln (oder andere Nüsse)
80g Kokoschips, ungesüsst und
1 TL Zimt
in eine weitere Schüssel und rühre alles gut um.

Erhitze in einem kleinen Topf ca. 30ml Ahornsirup mit einer Prise Salz und bringe es unter ständigem Rühren zum Kochen. Nimm den Topf dann vom Herd und rühre 60ml Olivenöl und 1 EL Vanilleextrakt dazu.

Jetzt kannst du die Kernmischung durch ein Sieb abgießen und zu der Haferflockenmischung geben. Gieße nun auch die Sirup-Olivenöl-Mischung dazu und verrühre alles sehr gut.

Verteile die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech und backe es insgesamt ca. 40 Minuten. Rühre das Müsli auf dem Blech nach 15 Minuten um und lasse es weitere 15 Minuten backen. Dann rühre nochmal um, dreh das Backblech um 180 Grad und schiebe es nochmal für weitere 5-10 Minuten in den Ofen, bis es goldbraun geröstet ist.

Lass das Müsli auf dem Blech abkühlen und fülle es dann am besten in ein großes, verschließbares Glas.

Ich nutze das Müsli als „Topping“ auf meinem normalen Müsli. So brauche ich pro Portion ca. 1-2 EL und es hält richtig lange.

Viel Spaß beim Nachmachen und vor allem viele genussvolle Frühstücks-Momente!