Dr. Franziska Rudolph im Interview: „Essen sollte an Bedeutung verlieren“

Dr. Franziska Rudolph ist Ärztin mit einer großen Leidenschaft für ganzheitliche Ansätze.. Sie durfte am eigenen Leib erfahren, wie viel man in seinem Leben in Sachen Gesundheit allein durch Ernährung verändern kann. Ihr Herzensziel ist es, dass die Menschen verstehen, wie sehr Ernährung ihre Gesundheit beeinflussen kann und wie viel sie dabei selbst in der Hand haben. Die Medizinerin ist sich sicher: Das Bedürfnis, etwas zu ändern, kommt, je mehr man zu sich selbst findet. Warum dieser Weg zum eigenen Ich für viele Menschen so schwer ist und welche Rolle das Thema Ernährung sonst noch in ihrem Leben spielt, hat Dr. Franziska Rudolph mir im Interview verraten.

Hier findest du den Podcast zum Interview:

Franziska, gab es bei dir einen Moment, in dem du dachtest: „Jetzt muss ich etwas verändern und die Dinge in die Hand nehmen“?

Dr. Franziska Rudolph: Ja, den gab es tatsächlich vor drei Jahren. Ich hatte jeden Tag fürchterliche Bauchschmerzen, mehrmals in der Woche Migräne und ganz schlechte Haut. Damals habe ich das hauptsächlich mit meinem Schichtdienst in Verbindung gebracht. Ich wusste aber auch schon länger, dass ich einige Lebensmittel nicht gut vertrage.

Eine Ahnung, dass die Bauchschmerzen von der Ernährung kommen könnten, brachte mich dazu, einige Lebensmittel mal für einige Wochen oder Monate wegzulassen. Doch den wirklichen Ursprung und Grund für meine Bauchschmerzen konnte ich trotzdem nicht ausfindig machen. Ich hatte schon jahrelang versucht, mich gut und gesund zu ernähren. Bereits im Studium war das mein Lieblingsthema. Ich hatte mich intensiv mit dem Thema beschäftigt, viel dazu gelesen und entsprechend viel Wissen.

Jedenfalls lag ich an dem Tag, an dem sich für mich alles ändern sollte, mal wieder auf meinem Sofa. So ging das zu dem Zeitpunkt schon mehrere Wochen, dass ich immer nachmittags, wenn mein Mann aus der Arbeit kam, Bauchschmerzen bekam und mich hinlegen musste. Wirklich wie auf einen Schlag. Ich wusste dann, dass jetzt jemand da ist, der sich um die Kinder kümmern kann und ich Zeit für mich und meine Schmerzen habe. Von diesem Ablauf hatte ich so dermaßen die Nase voll! Also hatte ich beschlossen: Ab morgen esse ich nur noch das, von dem ich ungefähr weiß, dass ich es vertrage. Das war recht radikal und ich würde das so auch nicht mehr machen und niemandem weiterempfehlen. Für mich war es damals aber der einzige Weg.

Du hattest da niemanden, der dich unterstützen konnte?

Nein. Ich wusste aus meiner Erfahrung mit Kollegen, dass sich mit dieser Thematik kaum jemand beschäftigt. Deshalb habe ich es alleine für mich versucht. Ich wusste ja im Prinzip, was ich mache und was ich brauche. Dadurch hatte ich den Hintern in der Hose, das Ganze mit mir selbst durchzuziehen und mich zu testen. Als Ärztin hatte ich den Vorteil, zu wissen, wann ich einlenken muss und wann nicht, wann es bedrohlich werden würde und wann nicht.

Und hat es funktioniert?

Mit dieser Radikal-Diät hatte ich dann tatsächlich plötzlich alle Beschwerden los. Die Magenschmerzen waren weg, die ständige Übelkeit und auch die Migräne. Die Haut kam etwas später, doch auch die wurde besser.

Wie sah diese radikale Umstellung bei dir denn genau aus?

Ich habe alle Milchprodukte weggelassen und mit Getreide sehr vorsichtig experimentiert. Als Letztes kam ich auf Zucker: Wenn ich den Zucker im Alltag weglasse, geht es mir noch mal deutlich besser. Ich hatte kein Heißhungergefühl mehr, aß nicht mehr völlig unkontrolliert. Rückblickend würde ich sagen, dass genau das damals bei mir Klick gemacht hat.

Isst du heute dann überhaupt noch Getreide, Zucker oder Milchprodukte?

Immer mal wieder. Mit Milchprodukten muss ich vorsichtig sein, weil ich sie einfach nicht vertrage. Zucker meide ich ganz, weil ich ihn auch eigentlich gar nicht zu mir nehmen möchte. Aber wenn ich mit meinen Kindern mal ein Eis essen möchte, dann esse ich eben ein Eis. Ich weiß aber auch: Ich muss nicht. Und wenn ich keine Lust auf Eis habe, dann esse ich eben auch kein Eis. Diese Freiheit, das selbst entscheiden zu können, tut mir wahnsinnig gut. Deshalb esse ich eigentlich recht intuitiv. Bei Getreide habe ich für mich herausgefunden, dass ich mit Dinkel ganz gut kann. Deshalb ist es mir ein so großes Anliegen, dass man sein Körpergefühl wiederfindet und auf den Körper hört, der genau weiß, was er braucht und was nicht.

Nun musste es bei dir erst so weit kommen, dass du täglich mit Schmerzen auf der Couch gelegen hast. Diese Geschichte kenne ich von mir selbst. Doch es gibt ja viele Menschen, die noch nicht an einem solchen Punkt angekommen sind. Was würdest du den Leuten denn raten, zu tun? So dass sie gar nicht erst an diesen Punkt kommen müssen.

Ich muss dazu sagen, dass ich mich viel mit dem Thema Darmgesundheit beschäftige. Selbst wenn jemand nicht so schlimme Beschwerden hat wie ich damals: Allein schon der Fakt, dass jemand ständig Verdauungsbeschwerden hat, Blähungen oder nicht regelmäßig auf Toilette gehen kann, wird meist nicht thematisiert. Wenn etwas aber nicht thematisiert wird, kann einem auch nicht auffallen, dass etwas nicht normal ist. Und so etwas ist nicht normal! Dafür möchte ich ein Bewusstsein schaffen und dass man da schon schauen darf, ob etwas an der Ernährung zu optimieren ist. Um langfristig solche Krankheitsfälle und daraus resultierende chronische Krankheiten zu vermeiden.

Was ist eigentlich normal? Ich sehe so oft bei meinen Kundinnen, dass sie denken, sie könnten an ihrer Situation nichts ändern. Doch man kann es ändern! Man muss nicht damit leben, dass man sich jeden Tag aufgebläht fühlt und Schmerzen hat. Vom Arzt wird sowas schnell mal abgetan als Reizdarm und das war’s dann.

Ich kann das auch in meiner Erfahrung bestätigen. Ich finde es unheimlich erschreckend, wie viele junge Frauen es gibt, die es als völlig normal erachten, dass man nur einmal in der Woche „groß“ auf Toilette muss. Am Anfang war ich über darüber total verwundert, aber es wurden im Laufe der Jahre immer mehr junge Frauen mit dieser Ansicht. Dazu kam, dass ich in der Notaufnahme viele Frauen mit Unterbauchbeschwerden behandelt habe, bei denen man zu 90 Prozent nichts gefunden hat. Es liegt in den meisten Fällen am Darm, der solche Beschwerden machen kann. Doch da fehlt den Menschen das Bewusstsein dafür, dass der Darm so gereizt sein kann, dass er so massive Schmerzen verursachen kann.

Gegenüber meinen Kollegen fällt es mir oftmals schwer, meine Meinung da selbstbewusst zu vertreten, aus Angst, als Scharlatan angesehen zu werden. Für mein Leben und die Art und Weise, wie ich esse, wurde ich belächelt. Ich wurde als Rotkäppchen im Dienst bezeichnet, weil ich immer mein eigenes Essen in einem Korb dabei hatte. Weil es mir wichtig ist, trotzdem und regelmäßig zu essen, damit ich eben nicht wieder in dieses kopflose Essen verfalle.

Wenn wir gerade über das Thema Stuhlgang sprechen: Was ist diesbezüglich denn nun normal?

Theoretisch ist es tatsächlich so, dass es normal wäre, nach dem Essen auf Toilette zu gehen. Wir haben unseren Darm aber so trainiert, dass wir die Toilettengänge reduziert haben. Unsere Verdauungsvorgänge werden aber trotzdem mit jedem Essen angeregt, weshalb es gesund wäre, einmal am Tag Stuhlgang zu machen. Wer Babys hat, der weiß, dass die meistens gleich Stuhlgang haben, nachdem sie getrunken haben. Kinder sind da wahnsinnig intuitiv.

Würdest du denn sagen, dass das Thema Essen in unserer heutigen Gesellschaft deutlich mehr ist als einfach nur Essen im Sinne von Nahrungsaufnahme?

Ich sage immer ganz rational: Essen sollte an Bedeutung verlieren. Wenn man auf die wissenschaftliche oder rein physiologische Bedeutung von Essen geht, ist es schlichtweg die Energie, die wir für unsere Zellen haben. Proteine liefern die Bausteine für unsere Zellen und damit sollte ich meinen Körper versorgen. Möglichst mit hochwertigen Produkten und nicht solch einen Mist mit lauter Zusatzstoffen, die ich in mich hineinstopfe.

Ich sehe aber auch, dass Essen bei den meisten Menschen extrem emotional gefärbt ist. Das ist antrainiert! Wenn ich an meine Oma denke … die sagte oft: “Heute geht’s uns nicht so gut, komm, wir gönnen uns ein Eis.” Bei solchen Sätzen ertappe ich mich ja selbst manchmal bei meinen Kindern, weil es einfach so drin ist im System.

Man kriegt solche Muster mit von seinen Vorfahren, aber dann kann ich mich bewusst dagegen entscheiden.

Ich glaube, dieses Überessen, sich mit Essen trösten, sich mit Essen etwas Gutes tun, das ist einfach viel zu viel. Das heißt nicht, dass man nicht mal etwas genießen soll. Treffe dich mit deinen Freunden und habt einen geselligen Abend, an dem ihr miteinander esst und trinkt. Darum geht’s gar nicht, sondern um den Alltag: Warum muss jedes Essen etwas sein, das emotional etwas mit mir tut? Warum kann ich nicht einfach etwas essen, weil der Körper will, dass ich ihn einfach mit den von ihm gewünschten, nötigen Nährstoffen versorge? Dann setzt auch wieder mein Körpergefühl ein, durch das ich spüre, wann ich überhaupt etwas zu essen brauche. Mein Körper meldet mir sehr genau, was er braucht.

Ich kann zum Beispiel jeden Tag dasselbe essen, weil ich genau weiß, was mir gut tut. Und wenn mein Körper noch mehr oder etwas anderes braucht, dann meldet er sich. Dieses Wissen bringt mir unglaublich Erleichterung und Erfüllung. Es erfüllt mich sogar noch mehr als Essen, als es für mich noch etwas Emotionales war. Was ich für mich selbst auch merken durfte: Dass ich allein mit dem Essen nicht dorthin komme, wo ich hinkommen wollte. Als ich in meinem Leben vieles gemacht habe, was gegen mein Innerstes ging, kamen auch die Beschwerden zurück. Aber das kriegt man eben erst dann gelöst, wenn man auf die Suche nach den Dingen geht, die nicht gut sind und auch mal dorthin geht, wo es auch mal unangenehm wird.

Definitiv. Was glaubst du, wie die Verbindung zwischen unserem Darm und dem Essen ist? Und welche Rolle spielen die Emotionen beim Essen? Hast du da für dich eine Erklärung?

Ich finde schon, dass das eine Rolle spielt. Nach unserem Gehirn hat der Darm am meisten Nervenzellen in unserem Körper. Das Gewebe des Darms ist auch dasselbe, aus dem das Gehirn geformt wurde. Ich glaube, dass das emotional Gefärbte antrainiert ist. Das ständige schlechte Gewissen wegen Essen und all die Gefühle, die ich mit Essen verbinde oder auch durch Essen stillen möchte.

In der Kindheit gibt es ja oft den Triggerpunkt, dass man Schokolade bekommen hat als Belohnung oder Trost.

Unser Gehirn liebt Gewohnheiten! Denn in den Gewohnheiten funktioniert unser Gehirn im Energiesparmodus. Deshalb muss man an den Kern kommen, denn nur so bekommt man Gewohnheiten auch gelöst. Man muss rational verstehen: Jetzt kommt wieder dieser Ablauf für mich, der mir aber nicht gut tut, und den durchbreche ich jetzt. Es dauert allerdings seine Zeit, bis sich die neue Gewohnheit dann festigt. Man sagt, dass es ungefähr 30 Tage braucht, eine neue Gewohnheit anzutrainieren.

Es gibt eine bestimmte Anzahl an Menschen in Deutschland, die als essgestört gilt. Glaubst du, die Dunkelziffer ist höher? Oder wie würdest du das Verhalten beschreiben, wenn sich das Gedankenkarussell den gesamten Tag nur ums Essen dreht?

Da sollten wir generell erstmal fragen: Was ist denn ein gestörtes Essverhalten? Das ist wirklich interessant. Ich bin der Meinung: Wenn ich bewusst nicht auf meine Ernährung achte und einfach in mich hinein schaufle, was ich gerade so will – auch wenn ich nicht offensichtlich sehr übergewichtig bin, häufe ich Krankheiten an. Die ganzen metabolischen Krankheiten: Ich habe einen Diabetis, der mit Krankheiten versorgt wird. Mein Blutbild wird immer schlechter. Mein Cholesterin ist jenseits von gut und böse. Dann habe ich einen Herzinfarkt. Dann habe ich einen Schlaganfall. Das fängt ja alles damit an! Ich finde, DAS ist ein gestörtes Essverhalten. Mal abgesehen davon, dass die Dunkelziffer derer, die sich nicht outen und dennoch eine Essstörung haben, viel höher ist als das, was in den Registern steht.

Viele wissen ja auch einfach nicht, dass das, was sie da tun, nicht normal ist! Ich dachte ja früher auch, dass es normal ist, ständig darüber nachzudenken, wie viele Kalorien das Essen hat, wie viel Sport ich schon gemacht habe … für mich war das damals völlig normales Verhalten. Ich habe erst viel später gelernt, dass das mit „normal“ rein gar nichts zu tun hat!

Es ist immer ein “Grenzen leben”. So leben, wie die anderen es für richtig erachten. Ich glaube, jeder hat es in der Hand, etwas zu ändern. Jetzt schreien bestimmt Einige „nein, ich nicht!“ – Aber wer verbietet denn irgendjemandem, einfach mal gegen die Norm zu leben? Man wird dafür nicht eingesperrt und man wird dafür auch nicht gesteinigt.

Gerade beim Essen ist es für viele dennoch schwierig, sich von dem zu lösen, was in der Gesellschaft als normal gilt. Denkt jemand an intuitives Essen, meinen die Menschen oftmals „Ohje, da nehme ich bestimmt zu, wenn ich plötzlich alles esse, was ich essen darf“. Deshalb finde ich intuitives Essen ein etwas schwieriges Thema: Weil man dahinter blicken muss und verstehen muss, dass man erstmal Dinge auflösen muss, damit intuitives Essen funktioniert.

Das, was du sagst, ist mir auch schon ganz oft bei Patienten aufgefallen. Wenn es ans Essen geht, verbinden es viele mit Gesundheit. Doch dann kommt die Unsicherheit. Mir fällt immer wieder auf, dass in unserer eigentlich sehr gesunden Gesellschaft viele so sehr in sich hinein hören und nicht wissen, was normal ist und was nicht. Sie wollen es vom Arzt abgeklärt wissen aus Angst, etwas falsch zu machen.

Das ist aber tatsächlich genau der falsche Weg! Wenn man sich selbst nicht mehr vertraut und nicht mehr so viel Körperbewusstsein entwickeln kann, um selbst entscheiden zu können, was gesund ist und was nicht. Das ist ein ganz großes Thema, was unbedingt geändert werden muss. Es würde auch das Gesundheitssystem entlasten! So viele Arztpraxen sind überlastet, doch das müsste gar nicht sein.

Am Ende zahlt das alles auf den Selbstwert ein. Wenn ich mir selbst aber nicht wert bin, dorthin zu schauen und mich dazu zu entscheiden, mich auf mich konzentrieren und nicht auf das zu hören, was andere da draußen sagen, wird das nicht funktionieren. Wie du schon sagtest: Es ist so schwierig, sich hinzustellen und vor den Kollegen seine Einzelmeinung zu vertreten. Würden wir aber auf uns hören, auf unseren Bauch, unseren Körper, unser Gefühl, dann wären wir mit unserer Meinung gar nicht mehr allein.

Es gibt immer wieder auch viele junge Frauen, die übergewichtig sind und bei denen ganz wenig Selbstwert und Selbstbewusstsein da ist. Bei denen das Urbedürfnis, sich selbst am Leben zu erhalten, so gering ist, dass sie sich unbewusst schaden damit. Das ist mir in den vergangenen Monaten extrem aufgefallen. Ich weiß nicht, ob meine Wahrnehmung da geschärft war oder tatsächlich viel mehr solcher Frauen in den Notdienst gekommen sind als sonst. Das tut mir in der Seele weh, das zu beobachten. An diese Frauen komme ich aber auch ganz schlecht ran, weil hinter diesen Problemen etwas ganz anderes steckt.

Um die psychischen Probleme kümmert sich da viel zu selten jemand. Das ist ja auch bei Programmen so, in die man übergewichtige Kinder steckt.

Ich glaube, es ist für Eltern auch ganz schwer sich einzugestehen, dass mein Kind übergewichtig ist. Weil es damit emotionale Lücken füllt. Dafür müsste ich mir aber einen Spiegel vorhalten und an mir selber arbeiten.

Deshalb ist es so wichtig, einzuschreiten, bevor Übergewicht entsteht. Da kann ich jedem nur empfehlen, mal auf die Seite von Confidimus zu schauen. Das ist ein Angebot für Eltern, das Eltern dabei begleitet, ihren Glauben in intuitives Essen zu stärken und ihr Kind demnach zu erziehen.

Ich fand das ganz spannend, was bei meinen Kindern passiert ist, als ich gelernt habe, loszulassen. Meine Kinder nehmen sich tatsächlich ein Vorbild an mir und sagen: „Mama, ich esse, was du isst, aber danach hole ich mir dann was Süßes“. Das steht bei uns immer rum und sie dürfen sich immer etwas davon nehmen. Ich denke nämlich: wenn man Süßes verbietet, wird es so besonders, dass es sich die Kinder in anderen Familien oder bei Freunden holen. So entwickeln sie kein gesundes Verhältnis zu diesem Thema. Kinder verstoffwechseln Zucker ja auch ganz anders und brauchen ihn manchmal einfach auch für die Entwicklung.

Genau das ist so wichtig, den Kindern beizubringen: Dass das Bedürfnis nach Zucker kein emotionales ist, sondern ein körperliches. Wenn man als Eltern genau hinschaut, erfährt man so recht schnell, ob ein Kind Süßes will, weil es damit etwas verstecken möchte oder sich trösten möchte, oder ob es nur einfach Energie fürs nächste Fußballspiel braucht. Liebe Franziska, vielen Dank für das spannende Gespräch!

Ich danke auch.

Ihr wollt noch mehr von Dr. Franziska Rudolph erfahren? Dann schaut mal auf ihrer Website vorbei.