Zwillingsflammen: Die 7 Phasen, Trennung und Wiedervereinigung

Zwillingsflammen: Die 7 Phasen, Trennung und Wiedervereinigung erklärt

Zwillingsflammen: Die 7 Phasen, Trennung und Wiedervereinigung erklärt

In jedem Blogartikel, den Du über Zwillingsflammen im Internet findest, stehen die sieben Phasen beschrieben – die vorletzte Phase: Die Trennung.

Ich dachte immer, wir schaffen es ohne. Mit all den Tools und Möglichkeiten, die wir die letzten Jahre genutzt haben, war ich so naiv und dachte: Bei uns ist das bestimmt anders. Wir kommen auch so in die letzte Phase der Wiedervereinigung und der vollkommenen Hingabe. Ohne uns trennen zu müssen. Wir haben uns doch die letzten Jahre so intensiv mit der Trennung von unseren ExPartnern beschäftigt. Nicht wieder von vorne bitte. Vor allem wüsste ich gar nicht, wie ich ohne meine Zwillingsflamme leben – oder besser überleben sollte.

Doch es wurde zunehmend anstrengender. Die Entwicklungsphasen, der Entwicklungsschmerz wurde immer größer. Die Wunden tiefer. Es war kaum erträglich. Dafür wurde die Zeit zwischen diesen Phasen immer länger und auch diese Phasen immer intensiver, immer noch schöner, so wie ich es nie für möglich gehalten hatte.

Dann ist meine Mama gestorben.

Mental war ich lange darauf vorbereitet. Ich wusste jedoch nie, wie es sich wirklich anfühlen wird, wenn sie geht. Es war unbeschreiblich. In mir ein Loch. Leere, die vorher mit Liebe gefüllt war. Ich war auf der Suche – nach mir selbst. Wer war ich jetzt, ohne meine Mutter in meinem Leben? Ich war teilweise aufgeschmissen, teilweise erleichtert, teilweise frei und auf der anderen Seite wieder eingeschränkt in meinem Tun, nicht wissend wer ich eigentlich bin.

Und eines Tages hatte ich keine Lust mehr auf diesen Zustand. Ich habe mich entschieden, der Lebensfreude zu folgen, die mir meine Mutter mit in die Wiege gelegt hat. Die sie mir vorgelebt hat. Doch diese Rechnung habe ich ohne mein Herz gemacht. Es war eine reine Entscheidung aus dem Verstand. Zwar habe ich ganz genau gespürt, was gut für mich war und was nicht. Mein Herz hat ganz deutlich zu mir gesprochen. Aber es gab eine Grenze, ab der ich einfach dicht gemacht habe, ohne dass es mir bewusst war.

Für mich ging das ganz gut. Für meine andere Hälfte war es unerträglich, und vermutlich auch der Grund, der uns letztendlich in diese 6. Phase der Trennung geführt hat. Er musste all den körperlichen Schmerz aushalten, den ich unterdrückt und nicht zugelassen habe. Ich hatte so Angst vor Schmerzen, dass ich nicht mehr hinschauen wollte. Ich wollte nicht schon wieder in die nächste Entwicklungsphase. Nicht noch mehr Wachstumsschmerz. Ich habe es nicht mehr ausgehalten und bin jeder Eskalation aus dem Weg gegangen. Habe Dinge mit mir ausgemacht. Mich nicht mehr mitgeteilt. Alles auf Verstandesebene versucht zu lösen. Mein Herz verschlossen, um zu überleben.

Jetzt liege ich hier, als hätte man mir mein Herz entfernt. Schmerzen, die kaum erträglich sind. Leere. Trauer. Angst. Und Schmerz. Gedanken an die Vergangenheit, die schönen, unbeschreiblichen Momente. Gedanken an die Zukunft, die wir gemeinsam gestalten wollten. In mir: Nichts. Leere. Keine Freiheit, keine Lebenslust, keine Motivation.

In manchen Momenten des Zusammenseins – immer dann, wenn es besonders anstrengend war – dachte ich, ich wäre frei, wenn wir uns trennen würden. Könnte endlich machen, was ich will. Doch mir war auch klar, dass genau diese Momente es sind, in denen ich einfach machen musste was ich will, um frei zu sein. Neben meiner Zwillingsflamme. Es trotzdem machen. Ich wusste es – und habe es manchmal einfach gemacht. Aber ich habe nicht darüber geredet. Hab es mit mir ausgemacht. Weil ich keinen Schmerz wollte und auch nicht mehr verletzen wollte. Ich konnte keinen Schmerz mehr aushalten. Es ging einfach nicht.

Ich weiss, dass nur ich mir im Weg stand, wenn ich nicht einfach meinen Impulsen gefolgt bin. Nicht einfach getan habe, was ich tun wollte. Und so habe ich es immer mehr versucht umzusetzen – wieder ohne mich mitzuteilen. Und einfach mit dem Kopf durch die Wand. Und somit immer mehr Schmerz auf der anderen Seite erzeugt.

Ich war sein Klotz am Bein, während er mir immer gesagt hat, er fühlt sich wie eine Randnotiz. Dabei war es genau andersrum.

Heute Nacht bin ich aufgewacht. Mein Blick sofort aufs Handy: o1 Uhr 11. Ich erinnere mich an unsere Anfangszeit, in der ich ständig 111 oder 444 oder ähnliches gesehen habe, und recherchiere die Bedeutung:

Die Engelszahl 111 ist ein kraftvolles Zeichen für Zwillingsflammen, das spirituelles Erwachen, Neuanfänge und eine Ausrichtung auf die Vereinigung signalisiert. Sie deutet darauf hin, dass Ihre Gedanken und Energien Liebe anziehen und Sie auf dem richtigen Weg zu Ihrem Gegenstück sind. Es ist eine Aufforderung, sich auf positive Absichten zu konzentrieren, da sich Manifestationen beschleunigen. 

Hier sind die Kernaspekte der 111 im Kontext von Zwillingsflammen:

  • Neuanfang & Vereinigung: Das Erscheinen von 111 deutet auf eine Phase hin, in der eine Begegnung oder Wiedervereinigung mit der Zwillingsflamme unmittelbar bevorstehen könnte.
  • Spirituelles Erwachen: Die Zahl dient als Weckruf des Universums, um sich mit dem höheren Selbst zu verbinden und alte Blockaden zu lösen.
  • Kraftvolle Manifestation: 111 ist ein direktes Zeichen dafür, dass das Universum auf Ihre Gedanken und Wünsche reagiert. Es ist wichtig, positive Gedanken zu pflegen, um die gewünschte Verbindung zu manifestieren.
  • Ausrichtung & Heilung: Es ist eine Zeit, in der die Energie der Einheit und Heilung verstärkt wird, was den Weg zu einer harmonischen Verbindung ebnet.
  • Synchronizität: Häufiges Sehen dieser Zahl wird als Bestätigung durch Geistführer gewertet, dass Sie auf dem Zwillingsflammen-Weg richtig geführt werden. 

Zusammenfassend ist die 111 ein positives Signal, das Sie ermutigt, Vertrauen in den Prozess zu haben und sich auf die Liebe und das Wachstum in Ihrer Zwillingsflammen-Beziehung zu konzentrieren.

Ok. Ich versuche anzufangen, zu vertrauen. Mein Herz schmerzt. Ich schlafe weiter. Wieder wach. 4 Uhr 44.

Die Engelszahl 444 im Kontext von Zwillingsflammen (Twin Flames) ist ein starkes Zeichen für göttlichen Schutz, Stabilität und die Bestätigung, dass du auf dem richtigen Weg zur Vereinigung bist. Sie signalisiert, dass trotz Herausforderungen eine solide Basis für die Beziehung entsteht und du auf deine Intuition vertrauen solltest. 

Kernbedeutungen von 444 für Zwillingsflammen:

  • Göttliche Bestätigung & Schutz: Das Universum und deine Engel unterstützen eure Verbindung. Es ist eine Versicherung, dass die Liebe real ist und du geführt wirst.
  • Stabilität & Fundament: Die Zahl 4 steht für ein festes Fundament. Sie fordert dazu auf, Geduld zu haben und an der eigenen Stabilität zu arbeiten, um eine harmonische Verbindung zu ermöglichen.
  • Zeichen der Vereinigung (Union/Reunion): Das Erscheinen von 444 deutet oft darauf hin, dass eine Wiedervereinigung oder Vertiefung der Verbindung näher rückt.
  • Phase der Heilung: Selbst in Trennungsphasen zeigt 444 an, dass die Zeit der Heilung und inneren Arbeit notwendig ist, um die Basis für die Rückkehr zu stärken.
  • Vertrauen in den Prozess: Es ist ein sanfter Hinweis, den Glauben nicht zu verlieren, auch wenn der Weg steinig erscheint. 

Handlungsempfehlung: Wenn du 444 oft siehst, nimm dies als Ermutigung, deine Intuition zu nutzen, ruhig zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass dein Liebesleben positiv gelenkt wird. 

Ich versuche ruhig zu bleiben. Reflektiere meinen Anteil. Weiss nicht, wie lange ich diesen Zustand aushalte. Die erste und letzte Trennung hat keine 24 Stunden gedauert, und die waren schon unerträglich. Ich sehe Monate vor mir, die wir beide für uns selbst brauchen, um der Wiedervereinigung gewappnet zu sein.

Wieder ein Blick aufs Handy und es sagt mir: Rufe Thomas an. Ich kann nicht.

Ich will ihn nicht stören. Ich will, dass es ihm gut geht. Ich möchte kein Grund für seine Schmerzen sein. Ich weiss nicht, wie lange ich es schaffe …

Ich wünsche mir nur nichts mehr, als dass diese Phase bald überstanden ist. Ich vertraue. Und erinnere mich.

Was sind eigentlich Zwillingsflammen?

Zwillingsflammen. Twin Flames. Aha. Wir haben recherchiert, Artikel gelesen und Videos geschaut, zu Twin Flames und dazu, was andere darüber zu berichten haben. Erfahrungen und Empfehlungen, wie damit umzugehen ist. Bedingungslose Liebe, grenzenloser Schmerz, ein permanenter Spiegel. Twin Flames treffen sich nur, wenn jeder Einzelne bereits ein gewisses Bewusstseinsstadium erreicht hat. Wenn jeder einen gewissen Grad an Spiritualität lebt. Dann finden sich zwei Seelen, die schon seit hunderten von Jahren getrennt sind, aber eigentlich zusammengehören. Genau so war es. Und von da an sind wir losgegangen.

Es war, als würden wir uns schon ewig kennen, unser ganzes Leben und darüber hinaus. Von diesem Moment an konnten wir nicht mehr ohneeinander. Es ging aber auch nicht miteinander. Denn jeder hatte ein eigenes Leben. Wir konnten uns nicht sehen, weil jeder sein eigenes Leben hatte. Ich in München. Thomas in Mühldorf. Ich selbständig. Thomas angestellt in der Druckerei seines Bruders. Ich 2 Kinder. Thomas 2 Kinder. Ich verheiratet. Er verheiratet. Wir haben uns getrennt aus unseren langjährigen Beziehungen. Über die Zwillingsflammen, oder auch Twin Flames, konnten wir nicht sprechen. Wir kamen uns vor wie von einer anderen Welt. Und es ist immer noch schwer, das in „normalen“ Kreisen anzubringen.

Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit

Wir haben nachts stundenlang telefoniert, haben uns von unserer Vergangenheit erzählt. Unser einziges Abkommen: immer und jederzeit die Wahrheit aussprechen. Wir waren in unserem Leben noch nie so ehrlich – und das vor allem zu uns selbst. Wir haben Dinge ausgesprochen, die wir uns bis dato selbst nicht zugestanden haben. Es waren wirkliche Challenges dabei. Es hat unglaublich weh getan. Und komischerweise hat die Vergangenheit des jeweils anderen geschmerzt. Ich konnte es kaum ertragen zu hören, wenn jemand Thomas verletzt hatte. Und andersrum war es genauso. Es war, als wäre die Verbindung unser Leben lang schon aufrecht gewesen. Wir wussten es nur nicht.

Die Herausforderungen einer Zwillingsflammen-Beziehung

Ein Leben lang waren wir auf der Suche. Ich wusste nie, wonach ich wirklich suche, ich habe nur gespürt, dass es etwas ist, was ich bislang nicht kannte. Ich wollte immer mehr, irgendetwas hat gefehlt. Heute weiß ich: es war meine zweite Hälfte. Es war die Liebe. Die Liebe zu mir, damit ich auch andere lieben kann. Vielleicht denkst Du heute auch, Du liebst. Aber was ist Liebe eigentlich wirklich? Ich wusste es nicht. Liebe ist nicht, alles für den anderen zu tun. Liebe ist, den anderen so sein zu lassen, wie er ist. Liebe ist, dem anderen Freiheit zu schenken, und ihn das tun zu lassen, was sein Herz erfreut. Auch wenn es schmerzt. Liebe ist loslassen. Und Liebe ist vor allem für Dich selbst wichtig. Bedingungslos. Annehmen. Akzeptieren. Sein. Leben. Dein Leben!

Wir hatten Angst, wollten nie wieder ohne den anderen sein, wollten nicht allein sein. Situationen aus der Vergangenheit haben uns eingeholt. Nach und nach haben wir sie bearbeitet und aufgelöst. Sind mit extremen Schmerzen konfrontiert worden. Es sind Themen aus früheren Leben oder aus anderen Generationen aufgetaucht, die zu Ängsten im Jetzt geführt haben. Wir haben immer wieder losgelassen und sind ins Vertrauen gegangen. Loslassen. Vertrauen. Loslassen. Vertrauen. Eine echt harte Schule.

Loslassen und Vertrauen lernen

Wir haben die Kinesiologie auf und ab auf Herz und Nieren geprüft. Wir haben alles getestet und balanciert, was nur möglich ist. Und es wurde mal schmerzhafter. Mal leichter. Auf jeden Fall waren wir uns immer sicher: wir sind auf dem richtigen Weg. Was auch passiert ist, wir sind auf dem Weg geblieben. Es gab Momente, in denen wir uns gehasst haben, in denen wir krank waren, in denen gefühlt alles schief ging. Wir sind im Vertrauen geblieben. Auf unserem Weg. Weitergegangen. Mal war es leichter, mal weniger leicht.

Liebe annehmen.

Auf unserem Weg haben wir gelernt, wie wichtig annehmen ist. Wir sind beide Menschen, die von Herzen gern geben. Die am liebsten alle anderen glücklich machen wollen, nur sich selbst ganz gern vergessen. Wir haben gelernt, dass es kein Egoismus ist, wenn man zuerst auf sich schaut. Es kommt immer darauf an, aus welcher Perspektive man auf das Ganze schaut. Wir haben immer darauf geachtet, dass das, was wir tun, für alle Beteiligten positive Auswirkungen hat. Nicht nur auf mich, nicht nur auf Thomas oder nicht nur auf uns zwei. Sondern auch auf alle Beteiligten, unsere Kinder, das große Ganze. Manchmal war es auch für andere schmerzhaft. Wir sind uns jedoch sicher, dass unsere Handlungen viele Menschen auf den Weg gebracht haben. Und genau das ist unsere Mission.

Unsere Mission – Wissen weitergeben

Auf unserem Weg haben wir uns selbst verloren und am Ende wieder gefunden … jeder ist für sich in seine Kraft gekommen, auch wenn wir zwischendurch nicht mehr wussten, wer wir eigentlich sind. Wir haben unsere alten Leben analysiert und aufgearbeitet. Wir wissen heute, was entscheidend ist im Zusammenleben. Wir wissen heute, wie die Liebe aufrechterhalten wird, wenn es wirklich Liebe ist. Wir haben so viel gelernt und unser Wunsch ist es, dieses Wissen weiterzugeben.

Die Liebe ist so wertvoll. So ein Geschenk, das wir immer weiter erforschen. Wir wünschen uns für jeden auf dieser Erde, dieses Gefühl einmal spüren zu dürfen. Wie es sich anfühlt, bedingungslos geliebt zu sein. Wie es ist, bedingungslos zu lieben. Vor allem Dich selbst.